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Spannende Titelkämpfe in Valley 27.08.2019

Marie Coors (Frankfurter GC) und Jannik de Bruyn (GC Hösel) sind die neuen Deutschen Meister der Damen und Herren. (Foto: DGV/stebl)
Marie Coors (Frankfurter GC) und Jannik de Bruyn (GC Hösel) sind die neuen Deutschen Meister der Damen und Herren. (Foto: DGV/stebl)
Bei der DMM AK 50 der Herren verteidigt der Bochumer GC seinen Titel. (Foto: St. Eurach Land- und Golfclub)
Bei der DMM AK 50 der Herren verteidigt der Bochumer GC seinen Titel. (Foto: St. Eurach Land- und Golfclub)
Die Spielerinnen des Stuttgarter GC Solitude waren auch 2019 erfolgreich bei der DMM AK 50 der Damen. (Foto: St. Eurach Land- und Golfclub)
Die Spielerinnen des Stuttgarter GC Solitude waren auch 2019 erfolgreich bei der DMM AK 50 der Damen. (Foto: St. Eurach Land- und Golfclub)
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Jannik de Bruyn und Marie Coors gewinnen die 73. Deutschen Meisterschaften im Golfclub München Valley. In der Klasse der AK50 verteidigen Bochum und Stuttgart ihre Titel.



Am Ende der 73. Deutschen Meisterschaften, die vom 22. bis zum 25. August zum ersten Mal im GC München Valley stattfanden, hatten Marie Coors (Frankfurter GC) und Jannik de Bruyn (GC Hösel) die entscheidenden Schläge weniger auf ihrer Scorekarte. Coors lag mit -14 Schlägen nach vier Turniertagen nur einen Schlag vor insgesamt vier Verfolgerinnen.
 
Marcus Neumann, Vorstand Sport im Deutschen Golf Verband, erlebte aufregende Tage beim GC München Valley: "Das Debüt in Valley macht mich glücklich. Die Deutschen Meisterschaften fanden unter jederzeit fairen und besten Bedingungen statt. Die Athleten haben es gedankt mit Leistungen auf sehr hohem Niveau und die Sieger haben sich nach spannenden Tagen verdient durchgesetzt."

Marie Coors, die 2017 die IAM der Damen gewann, freute sich darüber, dass sich ihr Trainingseinsatz ausgezahlt hat: "Ich bin überglücklich. In den letzten Wochen habe ich Gas gegeben und alles auf die Deutschen Meisterschaften gesetzt. Dass es geklappt hat, ist cool. Am Finaltag habe ich keinen Fehler gemacht und dazu sehr gut geputtet. Die Grüns waren in Valley richtig gut.“

Jannik de Bruyn feierte mit dem Sieg der DM seinen bislang größten Titel. „Ich könnte mich nicht besser fühlen. Auf den ersten elf Bahnen habe ich die Schläge aufgeholt, die ich vorher noch an Rückstand hatte. Danach ging es von Loch zu Loch nur noch hin und her. Am Ende war ich der etwas Glücklichere. Ich fand es mega, das Turnier hier in München Valley zu spielen. Das ist ein cooler Austragungsort für eine Deutsche Meisterschaft und ich hoffe, dass das Turnier in den nächsten Jahren auch hier stattfinden wird“, war der Spieler des GC Hösel voll des Lobes für die tollen Rahmenbedingungen bei den 73. Deutschen Meisterschaften.

Sarina Schmidt (GC München Valley), Julia Neumann (G&LC Berlin-Wannsee) sowie Helen Kreuzer und Isabelle Schlick (beide Frankfurter GC) notierten alle -13 Schläge und landeten auf dem geteilten zweiten Platz der Damenwertung. Bei den Herren wurde Daniel Schmieding (-15) vom GC Olching mit zwei Schlägen Rückstand auf de Bruyn (-17) Zweiter, gefolgt von Max Brückner vom Club zur Vahr und Felix Krammer vom Münchener GC (beide -14) auf dem geteilten dritten Platz.

"Die Deutschen Meisterschaften in Valley war beste Werbung für den Golfsport“, zieht Neumann ein Fazit. Insgesamt starteten 50 Damen und 89 Herren, um sich den Titel des Deutschen Meisters zu sichern. Auf dem bestens vorbereiteten Links Course des GC München Valley schafften 24 Damen und 37 Herren den Sprung in den Finaltag.

AK50: Gewitter beendet Mannschaftsmeisterschaft frühzeitig
Vom 23. bis 25. August wurden im St. Eurach L&GC die Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse (AK) 50 unter den jeweils besten acht Damen- und Herrenmannschaften ausgespielt. Wegen eines Gewitters musste das Turnier frühzeitig beendet werden. Bei den Herren setzte sich, wie im Vorjahr, der Bochumer GC auf der Zielgeraden gegen den GK Braunschweig durch. Bei der DMM AK 50 der Damen, die zum zweiten Mal durchgeführt wurde, verteidigten die Spielerinnen des Stuttgarter GC Solitude ihren Titel vor dem G&LC Kronberg.

"Es ist natürlich schade, dass die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften mit den Teams der 1. Bundesliga der AK 50 nicht über die komplette Anzahl an Runden gespielt werden konnte, aber ich bin mir sicher, dass wir mit den beiden Titelverteidigern erneut würdige Sieger haben. Die Sicherheit für alle Spieler geht vor", warb Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes, um Verständnis für die Entscheidung der Spielleitung.


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