golf time 42020
Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
Newsletter-Abo

Bleiben Sie am Ball: Abonnieren Sie unseren, zweimal pro Woche erscheinenden, Newsletter.

Oakmont bittet zur härtesten Prüfung 15.06.2016

Wer gewinnt die U.S. Open auf einem der schwersten Plätze der Welt?
Martin Kaymer triumphierte 2014 in Pinehurst
Jordan Spieth will seinen Titel verteidigen
Rory McIlroy weiß um die große Herausforderung
Jason Day wartet noch auf seinen ersten U.S. Open Sieg
Oakmont, Pennsylvania
Max Kieffer ist zum zweiten Mal dabei
Der Oakmont Country Club war zuletzt 2007 Austragungsort
Martin Kaymer 2014
0
Oakmont, Pennsylvania – Rough, in dem die Bälle einfach verschwinden, unzählige Bunker mit besonders weichem Sand gefüllt, Grüns, auf denen es sich puttet wie auf Eis. Der Kurs im Oakmont Country Club gilt als einer der schwersten Golfplätze überhaupt. Auf die Weltelite wartet ab Donnerstag bei der 116. U.S. Open – dem zweiten Major der Saison – eine ganz besondere Herausforderung. 

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das Turnier unter Par beenden wird“, sagt Jordan Spieth, der als amtierender Champion seinen Titel verteidigen möchte. Oakmont war zuletzt 2007 Austragungsort der Open – damals gewann der Argentinier Angel Cabrera mit insgesamt fünf Schlägen über Platzstandard auf dem Par-70-Kurs. 2015 triumphierte Spieth in Chambers Bay mit einem Gesamtscore von -5.  
     
Der U.S. Amerikaner, der bei seinem letzten Major-Auftritt – beim Masters vor zwei Monaten – den bereits sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben hat, geht nach guten Leistungen der vergangenen Wochen und dem Turniersieg in Fort Worth wieder mit neuem Selbstvertrauen an den Start. „Ich denke, dass ich das Masters-Debakel gut verarbeitet habe“, so der 22 Jahre alte Texaner, der in Augusta, komfortabel in Führung liegend, mit einem Quadruple-Bogey auf Bahn zwölf Danny Willet noch an sich vorbeiziehen lassen musste. In Oakmont wird es besonders aufs Putten ankommen – und kaum jemand beherrscht dies so gut wie Jordan Spieth.    

Viele spektakuläre Flights

An den ersten beiden Tagen spielt er zusammen mit Zach Johnson und Bryson DeChambeau. Der Weltranglistenerste Jason Day aus Australien geht mit Landsmann Adam Scott und dem Südafrikaner Louis Oosthuizen auf die Runde. Rory McIlroy, Danny Willett und Rickie Fowler bilden einen weiteren spektakulären Flight. Anders als Spieth und McIlroy, wartet Jason Day noch auf seinen ersten U.S. Open-Titel. Bislang reichte es zwei Mal zu Platz zwei (2011, 2013).  

Phil Mickelson, der die Vollendung seines Karriere-Grand Slams anpeilt, präsentierte sich zuletzt bei FedEx St. Jude Classic als geteilter Zweiter in hervorragender Verfassung. Der Linkshänder geht mit Justin Rose (U.S. Open-Champion von 2013) und Henrik Stenson an den Start. Dustin Johnson, der als aktuell bester Golfer ohne Major-Titel gilt, startet mit Hideki Matsuyama und Sergio Garcia. Johnson hat in dieser Saison bereits acht Top-10-Platzierungen erreicht. 

Kaymer, Kieffer und Wiesberger dabei

Martin Kaymer bildet mit den Engländern Luke Donald und Lee Westwood einen Flight der ehemaligen Weltranglistenersten. Kaymer wartet seit seinem U.S. Open-Triumph vor zwei Jahren in Pinehurst auf einen Turniersieg. Der Platz in Oakmont macht ihm bei einem weiteren Versuch immerhin keine Angst. „Ich komme auf schweren Plätzen eigentlich immer ganz gut zurecht. Daher freue ich mich auf die Woche“, so der 31-Jährige.

Max Kieffer ist zum zweiten Mal bei einer U.S. Open dabei. Bei der Europa-Qualifikation im englischen Walton Heath konnte er sich im Play-off einen der begehrten Startplätze sichern. Bernd Wiesberger, zuletzt mit einem Top-10-Finish bei seinem Heimturnier im Diamond Country Club in Atzenbrugg, vertritt die Farben Österreichs.

Das Gesamtpreisgeld beträgt 10 Millionen U.S. Dollar.


Artikel zu diesem Thema:
Kommentare 0 Bitte registrieren (erstmalig) Sie sich bzw. loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben
AUCH VON INTERESSE