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Coverstory: Homestory Sandra Gal GALAKTISCH
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„Die klassische Vorbereitung fällt aus“ 10.05.2015

Moritz Lampert
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Durban, Südafrika – Der Schweiß nach den sechs Runden bei der Q-School Final Stage im spanischen Girona ist kaum getrocknet, da möchte sich Moritz Lampert schon die ersten Sporen auf der European Tour verdienen und geht bei der The Nelson Mandela Championship an den Start. In Durban gab er uns folgendes Interview: Herzlichen Glückwunsch, Moritz, zu einem glänzenden Auftritt in der Final Stage der Q-School in Spanien und der Tourkarte für die European Tour 2013. Wie haben Sie die Woche in Girona erlebt? Vielen Dank! Es war eine tolle Woche. Ich bin montags nach Girona gereist, um optimale vier Tage Vorbereitung für die beiden Plätze zu haben. Mit den Proberunden und den sechs Turnierrunden war wahnsinnig viel Golf zu spielen, ein wahrer Golfmarathon. Die ganze Woche über war ich überraschenderweise recht entspannt. Ich war natürlich angespannt, konnte es aber kaum erwarten, dass das Turnier endlich losgeht! Nach Ihrem Sieg bei der Bayreuth Open, einem Turnier der EPD-Tour, ging es für Sie erst richtig los. Mannschafts-Weltmeisterschaft der Amateure und drei Stages der Q-School, überall gehörten Sie zu den besten Spielern. Wo nehmen Sie die ganze Energie her? Ich habe dieses Jahr knapp über 90 Wettkampfrunden absolviert. Aber genau das ist auch das Leben als Tour-Profi, man spielt fast jede Woche auf verschiedenen Plätzen und ich wollte in meinem letzten Amateurjahr schon mal erfahren, wie das ist und was ich tun muss, um mich über längere Wettkampfperioden fit zu halten. Ich glaube, dass der Spaß am Spiel eine wesentliche Rolle spielt. Ich genieße fast alle Runden, die ich spiele und ich genieße es, gegen die besten Spieler zu spielen. Viele deutsche Golffans stellen sich die Frage, wie es bei Ihnen mit dem Golfsport begann? Das war vor 15 Jahren ungefähr, als mein Großvater erst meine Eltern und meinen Bruder vom Golf begeistern konnte und ich später auch meine ersten Bälle schlagen konnte. Man sagt, dass zwischen Amateur-Golf und Profi-Golf ein himmelweiter Unterschied besteht, wie wollen Sie diesen Unterschied in der nächsten Saison ausgleichen? Ich glaube, dass ich den Unterschied durch optimale Vorbereitung und Vertrauen in meine harte Arbeit wettmachen kann. Außerdem habe ich ein tolles Umfeld, das mir überall versuchen wird, zu helfen. Wie sehen Ihre Vorbereitungen für die European Tour 2013 aus, werden Sie sich von einer üblichen Vorbereitung auf ein Golfjahr unterscheiden? Die klassische Vorbereitung auf die nächste Saison fällt dieses Jahr aus. Ich bin direkt von der Q-School nach Südafrika geflogen und bestreite jetzt hier meine ersten beiden Turniere. Wie sieht es jetzt im Profibereich bei Ihnen mit Trainer und Caddie aus? Wem schenken Sie da Ihr Vertrauen? Ich trainiere weiterhin mit Ted Long als Golfcoach. In St.Leon-Rot habe ich mit Danny Wilde auch einen Trainer, der immer bereit ist, mir zu helfen, falls ein Problem auftreten sollte. Als Caddie habe ich jetzt einen jungen Engländer engagiert. Er ist mit Herz und Seele bei der Sache und macht bisher einen tollen Job. Welche näheren Ziele haben Sie sich jetzt für die European Tour gesetzt? Es ist schwer sich Ziele für eine unbekannte Tour zu setzen. Natürlich ist das Ziel, die Karte für nächstes Jahr zu halten und mein Spiel stetig weiterzuentwickeln, um in naher Zukunft auf Topniveau mithalten zu können. In der Kategorie elf, in der Sie antreten werden, kommt man erst einmal nur in die „kleineren“ Turniere hinein. Je nach Teilnehmermeldungen sind das etwa 20 Turniere in der nächsten Saison. Werden Sie parallel noch auf der EPD-Tour oder der European Challenge Tour Turniere spielen? Ich werde in den anderen Wochen auf jeden Fall ein paar Challenge Tour Turniere spielen, um im Turnierrhythmus zu bleiben und um mich dort auch in der Rangliste zu etablieren. © GOLF TIME Verlag GmbH


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