golf time 42020
Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
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Dubuisson hauchdünn vorne 19.11.2016

Victor Dubuisson ist nach toller 64er-Runde alleiniger Spitzenreiter (-13/203)
Die beste Runde des Turniers spielte aber Cabrera Bello mit 63 Schlägen
Da hat Stenson gut lachen! Sein schärfster Konkurrent im Race to Dubai, Danny Willet, schwächelte, er spielte solide
Bernd Wiesberger aus Österreich ist T8 (-7/207)
Martin Kaymer verbesserte sich um 19 Plätze auf T28 (-4/212)
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Dubai -  Auch der dritte Tag der DP World Tour Championship im Jumeirah Golf Estates sorgte für einige Wechsel und Überraschungen. Der Franzose Victor Dubuisson setzte sich mit einem Schlag Vorsprung an die Spitze des Feldes. Er liegt vor Colsaerts, Fitzpatrick und Hatton. Speziell Garcia verliert an Boden. 

Am heutigen, vorletzten Tag vor dem Saisonfinale der European Tour, wurden die bisher besten Rundenergebnisse eingefahren. Victor Dubuisson gefiel mit einer sehr starken 64er-Runde und setzte sich mit 13 unter Par (203) an die Spitze. Zu Beginn noch vier Zähler hinten, legte der 26-jährige Franzose gleich am zweiten langen Loch ein Birdie hin und kletterte damit auf sechs unter Par. Spätestens am fünften Loch, das er mit einem Sand Wedge aus gut 90 Metern zum Eagle lochte, konnte man sagen: "Es läuft." Der Dritte der Nedbank Golf Challange in der vergangenen Woche, ließ im Anschluss noch sechs Birdies folgen und ist somit alleiniger Spitzenreiter. 

"Das ist mein bis dato bestes Ergebnis", erklärte der Franzose auf seine Runde angesprochen. "Ich habe gut gespielt und der Kurs liegt mir. Er ist lang und man muss den Ball mit dem Carry weit raus bekommen." Das ist ihm geglückt.  

Cabrera Bello "Top" - Garcia "Flop"
Unterschiedlicher hätten die beiden Spanier nicht spielen können. Rafa Cabrera Bello war sogar noch einen Zähler besser als Dubuisson. Mit unglaublichen zehn Birdies und einer 63er-Runde verbesserte er sich um 18 Plätze bis auf T5. Mit nur zwei Zählern mehr ist er nun gemeinsam mit dem Führenden und dem Zweiten von gestern, nämlich Francesco Molinari und Lee Westwood, in Schlagdistanz. 

Nicht so gut lief es hingegen für einen weiteren Führenden des gestrigen Tages, Sergio Garcia. Nach soliden Runden von 68 und 67, gelang ihm heute mit einer 74 kaum etwas. Fünf Bogeys und ein Doppel-Bogey ließen ihn auf T13 bei minus sieben Schlägen (209) zurückfallen. 

Tendenz im Race to Dubai
Der Schwede Henrik Stenson führt das Race to Dubai presented by Rolex an, begann aber schwach. Kein Birdie bei zwei Bogeys und drei verlorene Schläge auf den ersten Neun versprachen nichts Gutes. Er erholte sich aber und zauberte auf den zweiten Neun noch fünf Birdies auf den Platz, um mit 70 und fünf unter Par gute Chancen für morgen zu haben. 

Sein schärfster Konkurrent, Danny Willett, zeigte Nerven. Fünf Bogeys bei einem Birdie ergab eine schwache 76er-Runde. Er fiel damit 34 Plätze zurück und ist mit vier über Par (217) geteilter 51.

Wiesberger konstant - Kaymer verbessert
Der Österreicher Bernd Wiesberger hält sich mit Runden von 70, 67 und 70 gut. Mit 207 Schlägen ist er T8 und liegt nur vier Zähler hinter Dubuisson. 

Martin Kaymer, der gestern mit vier Bogeys plus Doppel-Bogey einen gebrauchten Tag hatte, zeigte sich verbessert. Heute kam er ohne Fehlschläge aus, setzte fünf Birdies und kletterte in der Rangliste um 19 Plätze nach oben. Als T28 mit neun Zählern Rückstand dürfte er mit dem Ausgang des Turniers aber nichts mehr zu tun haben. 


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