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Ein wahres Schmuckkästchen 03.04.2019

Das Borgo Egnazia-Resort mit 18 Loch Championship-Course
Das Borgo Egnazia-Resort mit 18 Loch Championship-Course
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Noch ist das Edel-Resort in Apulien ein Geheim-Tipp. Weil kaum jemand in dem „alten“ Gemäuer Luxus erwartet. Wie aus einer Vision ein Traum wurde. 



Das scheinbar alte Gemäuer, die vielen Kamine und die zierlichen Glockentürmchen auf den Dächern vermitteln den Eindruck eines jahrhundertealten Dorfes. Der Ausflug in die Vergangenheit ist aber nichts anderes als eine Vision von Sergio Melpignano, 72, in Fasano geboren und erfolgreicher Rechtsanwalt und Steuerberater in Rom. 1996 verwirklichte er seinen Traum mit dem Ausbau von Masseria San Domenico, ein tatsächlich altes Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert in Fasano. 


Da, wohin er mit seiner Familie aus dem Großstadtgetümmel flüchtete, ist inzwischen ein 5-Sterne-Resort der feinsten Kategorie entstanden: Das Borgo Egnazia, ein nagelneues Dorf erbaut aus altem Sandstein und dem Design nach anno 1500, allerdings mit einem Luxus-Standard dem 21. Jahrhundert entsprechend. Melpignanos Visionen sind keine Grenzen gesetzt, und so entstand hier zwischen Bari und Brindisi an der Atlantikküste ein Traumresort mit 63 Zimmern, 92 Suiten und 28 Villen mit eigenen Pools. Und natürlich einem 18 Loch Championship-Course (Par 72, 6.300 m, Architekt Andy Haggar), eröffnet 2003, inzwischen Austragungsort mehrerer internationaler Events sowie des Finales der European Challenge Tour. Markenzeichen: Ein perfekter Linkscourse, komplett flach an der Küste, große Grüns und gesäumt von zahlreichen bis zu 600 Jahre alten Olivenbäumen. 


Inzwischen wurde Borgo Egnazia, seit 2010 „Leading Hotel of the World“, zum Nr. 1 Resort Italiens (2018) und zur Nr. 4 der Top 10 „European Resort Hotels“ und schließlich zur Nr. 43 der Top 100 Hotels weltweit gekürt. Alle Achtung! 

Aber tatsächlich hat Aldo Melpignano, der Junior und Geschäftsführer von Borgo Egnazia, es verstanden, eine perfekte Kombination aus altem und neuem Lebensstandard zu finden. So wurde eine Architektur scheinbar alter Häuser geschaffen mit verspielter und zugleich geschmackvoller Inneneinrichtung der Zimmer, ohne auf jeglichen Luxus verzichten zu müssen. Und kulinarisch haben die Italiener ohnedies alle Trümpfe in der Hand: sei es im sophisticated „Due Camini“, im rustikalen „La Frasca“ oder „Mia Cucina“ oder im exklusiven Fischrestaurant „Cala Masciola“ direkt am Strand. 


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