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Erfahrene Spitzenkräfte 11.11.2016

Chris Kirk
Ben Crane
Gary Woodland
Camilo Villegas
Aaron Wise
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Playa del Carmen, Mexiko – Solange es noch keine Mauer zwischen den USA und Mexiko gibt, folgen die Superstars der PGA Tour gerne dem Ruf, auf der karibischen Yucátan-Halbinsel die OHL Classic at Mayakoba zu spielen. An der Spitze des Feldes tummeln sich einige bekannte Namen, die allesamt gerne mal wieder einen Sieg feiern würden.
Der vierfache PGA Tour-Sieger Chris Kirk hatte am vergangenen Wochenende in Las Vegas kein gutes Golf gespielt. "Ich war müde und spielte entsprechend uninspiriert", sagte er nach seiner Auftaktrunde. "Also habe ich am Montag und Dienstag keinen Schläger angefasst und meine Batterien aufgeladen." Offenbar eine gute Idee, denn Kirk spielte mit einer 63 die beste Runde des Tages in Mexiko. Im letzten Jahr hatte er noch mit Verletzungen zu kämpfen, nun darf man gespannt sein, ob er sich über vier Tage an der Spitze behaupten kann.

Seine ärgsten Verfolger sind Gary Woodland, Camilo Villegas und Ben Crane. Crane hatte in den letzten Jahren vornehmlich durch surreale Home-Videos und seine Mitwirkung an den legendären "Golf Boys"-Clips mit Bubba Watson, Rickie Fowler und Hunter Mahan auf sich aufmerksam gemacht, war jedoch golferisch ins dunkle Tal der Unbedeutsamkeit abgerutscht. Er rangiert ebenso nur noch in der Top 400 der Weltrangliste wie der Kolumbianer Camilo Villegas, dessen mit Abstand bestes Ergebnis in den letzten zwei Spielzeiten ein magerer 16. Platz ist.

Etwas entspannter kann Gary Woodland das Turnier angehen. Die aktuelle Nr. 54 der Welt spielte 2015/16 eine erfolgreiche Saison, würde jedoch nach 2011 und 2013 gerne sein drittes Turnier auf der PGA Tour gewinnen.

Die Story des Tages lieferte jedoch der Nachwuchsspieler Aaron Wise, ein Amerikaner mit südafrikanischen Wurzeln. Der 20jährige Wise gewann vor wenige Monaten mit seiner College-Mannschaft die Universitätsmeisterschaften in den USA und erhielt eine Einladung, Mexiko mitzuspielen, nachdem er bei der Shriners Hospitals for Children Open in der vergangenen Woche einen geteilten zehnten Platz markieren konnte. Auf Loch 4 gelang Wise ein Hole in One, gefolgt von einem Eagle auf Loch 5. Schon jetzt feiern die amerikanischen Medien Wise als "The Next Big Thing."

Titelverteidiger Graeme McDowell hingegen blieb viel schuldig während seiner 18 Loch. Mit einer 75 hat er schon ein Dutzend Schläge Rückstand auf den Spitzenreiter. Er wird das Wochenende wohl eher mit Strandurlaub denn mit Profigolf zubringen.

Alex Cejka muss aufgrund einer ebenfalls wenig erbaulichen 72 einige Klimmzüge unternehmen, um als geteilter 88. den Cut zu schaffen.


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