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Coverstory: Bernd Wiesberger DAS COMEBACK
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Europa dominiert 19.09.2015

Sandra Gal und Caro Masson
Melissa Reid und Carlota Ciganda
Morgan Pressel und Paula Creamer
Kapitänin Carin Koch vor dem Tunnel zum ersten Abschlag
Caro Masson und Sandra Gal
Charley Hull und Gwyladys Nocera
Der erste Abschlag beim Solheim Cup
Michelle Wie und Brittany Lincicome
Sandra Gal und Catriona Matthew
Melissa Reid und Charley Hull
Fans beim Solheim Cup auf der Haupttribüne
John Solheim eingerahmt von den Teams aus den USA und Europa
Juli Inkster und Carin Koch beim traditionelle Gala-Dinner
John Solheim umringt von den Teams der USA und Europas
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St. Leon-Rot – Sieben Uhr morgens (nicht) irgendwo in Deutschland. Auf der Haupttribüne am ersten Abschlag des Golfclub St. Leon-Rot herrscht schon reges Treiben. Tausende Zuschauer, vornehmlich in blaue und gelbe Textilien gehüllt (darunter einige versprengte Rottöne) stürmen die Sitzplatzreihen und beginnen sich warm zu singen. Die Spannung ist schier greifbar, in wenigen Minuten beginnt der erste Solheim Cup auf deutschem Boden. Einige französische Fans üben die Marseillaise, die schottische Fraktion stimmt einen lustigen Kauderwelsch an. Schließlich findet man sich beim enthusiastischen „Na na na na, he, he he, Europe...“ Team USA hat Liederzettel verteilen lassen, doch entweder zehrt noch der Jetlag an den paar Hundert Schlachtenbummlern oder man kann sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen, jedenfalls hallt das wie immer eintönige „U-S-A!“ aus den noch hörbar unmotivierten Kehlen. Auch die vorbeirauschend Laola-Welle wird geflissentlich ignoriert, was mit Buhrufen der Heimfans quittiert wird. Wenige Minuten vor acht Uhr geht eine kleine Eröffnungsshow über die Grasbühne, ein paar Artisten und etwas Musical sollen die Stimmung weiter anheizen, was durchaus gelingt. Dann endlich betreten die Protagonistinnen den Abschlag. Foursomes Vormittag: Match 1: In der ersten Partie des Tages trafen die Skandinavierinnen Anna Nordqvist (Schweden) und Suzann Pettersen (Norwegen) auf Morgan Pressel und Paula Creamer. Vor allem Pettersen hatte im Vorfeld den Mund reichlich voll genommen und bspw. am Dienstag erklärt, das Geheimnis der Europäer sei schlicht, dass man besser sei. Schon ihr erster Schlag bei den Fourballs, bei dem die Teammitglieder abwechselnd spielen, ging komplett daneben und schon nach wenigen Minuten erschien „1 Up“ in roter Farbe unterlegt auf dem Leaderboard. Die Sonne sahen die beiden Nordlichter an diesem Vormittag nicht einmal. Zwischenzeitlich stand es 4 Up für die USA, letztlich war nach zwei vergebenen Ausgleichschancen an Loch 14 und 15 auf der 16. Bahn beim Stand von 3 Up der erste Punkt an die USA vergeben. Nordqvist/ Pettersen vs. Pressel/ Creamer: 3 Down – Punkt USA Match 2: In der zweiten Partie traf das englische Duo Charley Hull und Melissa Reid auf Michelle Wie und Brittany Lincicome. Ähnlich wie in der ersten Partie färbte das deutlich bessere Team das Leaderboard schon am ersten Loch blau ein und ließ dem Gegner keine Chance. Michelle Wie fiel vornehmlich durch ihre etwas bizarre Haarfarbe auf, während Hull und Reid, zwei ausgewiesene Longhitterinnen, ihre Längen ausspielten und sogar noch höher hätten gewinnen können. Hull/ Reid vs. Wie/ Lincicome: 2 Up – Punkt Europa Hier klicken für ausführlichen Bericht


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