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Die fetten Jahre sind vorbei 15.04.2020

Chief Executive der European Tour: Keith Pelley
Chief Executive der European Tour: Keith Pelley
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Details aus einer Rundmail von Chief Executive Keith Pelley offenbaren, wie die European Tour in die Zukunft blickt.


Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie werden auch den Profisport verändern. Zum einen sind da die Ausfälle der vergangenen Wochen und Monate, zum anderen werden viele Sponsoren und Partner krisenbedingt nicht mehr in der Lage sein, die bisherigen Summen bereitzustellen, die nötig waren, um Top-Turniere wie die Events die Rolex Series auf die Beine zu stellen.

Keith Pelley, Chief Executive der European-Tour, hat die Mitglieder in einer Rundmail schon darauf eingestimmt, dass es kurz- bis mittelfristig erhebliche Einbußen geben wird.

"Diese Nachricht kam nicht wirklich überraschend. Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass wir große Abstriche werden machen müssen. Das ist auch ok", kommentierte Martin Kaymer, dessen Plan es war, in diesem Jahr hauptsächlich auf der European Tour aktiv zu sein. "Ich hoffe nur, dass die European Tour und die PGA Tour finanziell so gut aufgestellt sind, dass sie diese Phase überstehen können."

Optionen für Wiederaufnahme des Spielbetriebs
The Telegraph veröffentlichte Details der Rundmail. Mögliche Szenarien, um zum Turniergeschehen zurückzukehren, wären beispielsweise mehrere Turniere am selben Ort, zwei Turniere in derselben Woche oder drei innerhalb von zwei Wochen sowie drei oder vier Turniere hintereinander in Großbritannien mit einer 14-tägigen Quarantäne-Zeit für die Spieler vor den Turnieren. 

Die Spieler sollten sich laut Pelley auch darauf einstellen, dass Luxus wie Fünf-Sterne-Players-Lounges oder Courtesy Car-Angebote erstmal nicht mehr zum Standard gehören werden. Auch für die Saison 2021 erwartet Pelley gravierende Veränderungen, was das Preisgeld und die Anzahl der Turniere betrifft. Fazit: Die fetten Jahre sind erstmal vorbei.


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