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Richtig rotieren 06.12.2019

UNTERSCHIED Auf beiden Bildern ist die Schulter gleich weit gedreht, aber nur im rechten Bild ist der Körper in der richtigen Position
UNTERSCHIED Auf beiden Bildern ist die Schulter gleich weit gedreht, aber nur im rechten Bild ist der Körper in der richtigen Position
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Im ersten Teil unserer neuen Trainingsserie erklärt Frank Adamowicz, wie der Drive mehr Länge und eine bessere Richtungskontrolle bekommt.




Eine gute Rotation ist essenzieller Bestandteil des Golfschwungs. Das wird Ihnen jeder Professional und Trainer bestätigen. Eine große Drehung im Oberkörper ist aber nicht gleichbedeutend mit einer guten Rotation. Denn man kann auch „falsch drehen“. Wer zugunsten einer größeren Drehung im Oberkörper in der Ausholbewegung mit seinem Gewicht in die vordere Seite fällt – für Rechtshänder auf den linken Fuß –, dreht zwar weit auf, verfällt aber in den Fehler des Reverse Pivot.

Aus dieser Position ist es nahezu unmöglich, kraftvoll und wiederholbar an den Ball zu kommen. Gerade beim Schlag mit dem Driver ist der Reverse
Pivot ein Kapitalfehler, den es von Anfang an zu vermeiden gilt.

Stephanie Witte (Instagram @fit_with_wit), Markenbotschafterin von XXIO, fällt diesem typischen Fehler zum Opfer. Zusammen mit Frank Adamowicz geht die deutsche Instagram-Influencerin dem Fehler auf den Grund und korrigiert den Reverse Pivot mit einer einfachen Übung. Außerdem gibt Adamowicz noch einen weiteren Drill an die Hand, mit dem der Drive mehr Dampf bekommt.



Übung für mehr Länge und bessere Kontrolle
Das Gewicht sollte sich in der Ausholbewegung auf die dem Ziel abgewandte Körperseite verlagern und sich erst während des Durchschwungs in Richtung Ziel bewegen. Beim Ausholen sollte die Spannung im hinteren, dem Ziel abgewandten, Oberschenkel zu spüren sein. Das ist ein gutes Indiz dafür, dass man korrekt rotiert und den Körper mit Spannung lädt. Wenn es einem gelingt, diese Spannung im Treffmoment auf den Ball zu bekommen, wird man deutlich bessere Ergebnisse erhalten.

Ein weiterer Punkt, den viele Amateure falsch machen, ist der fehlende Release im Treffmoment. Das „Loslassen“ – oder Freigeben – der Handgelenke durch den Ball erzeugt allerdings eine bessere Energieübertragung, während starre Hände und ein fehlender Release zu unbeständigen Ergebnissen und einem Verlust von Schlagweite führen. Den Release der Hände kann man am Anfang sehr gut ohne Schläger üben. Im Treffmoment sollte die Führungshand – beim Rechtshänder die rechte – beginnen, die andere Hand zu überholen.


Tipp für Ihr Training
Beschränken Sie sich beim Training auf maximal zwei Punkte, die Sie ver­bessern wollen. Erst wenn diese in Fleisch und Blut übergegangen sind, sollten Sie sich den nächsten Aufgaben stellen.


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