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Coverstory: Bernd Wiesberger DAS COMEBACK
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Grace kennt keine Gnade 10.05.2015

Branden Grace
Branden Grace
Charl Schwartzel
Bernd Ritthammer
Renato Paratore
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Malelane, Südafrika – Mit großen Schritten steuert Branden Grace auf seinen fünften European Tour-Sieg zu. Zur Halbzeit hat er sich einen Vorsprung von fünf Schlägen auf den Zweitplatzierten Francesco Molinari erspielt. Die beiden deutschen Pros im Feld verpassen den Cut. 2012 war das bisher beeindruckendste Jahr für den 26-jährigen Südafrikaner Grace. Gleich vier Turniere konnte der junge Mann in diesem Jahr gewinnen. Und es sieht für ihn diese Woche ebenfalls nach einem Platz ganz oben auf dem Leaderboard aus. Nach einer brillanten 62er-Auftaktrunde kann Grace seine Konzentration auch am Freitag hochhalten, notiert 66 Schläge und geht mit einem Gesamtscore von - 16 ins Wochenende. Grace: "Der Platz liegt mir sehr gut und auch heute habe ich den Ball gut getroffen. Wenn ich also die kommenden zwei Tage weiterhin mein Spiel über 18 Löcher durchziehen kann, dann liegt ein erfolgreiches Wochenende vor mir." Seine ersten guten Runden lagen seiner Ansicht nach vor allem an den Pin-Positionen: "Bis jetzt waren die Pins für mein Spiel wirklich gut gesteckt. Am Wochenende wird es dagegen sicher Pins geben, die man nicht mehr so leicht attackieren kann. Ich lasse mich überraschen." Keine große Überraschung darf man dagegen diese Woche von Titelverteidiger Charl Schwartzel erwarten. Sein Ziel, mit einem Sieg auf dem Leopard Creek CC das Hattrick zu schaffen, ist in weite Ferne gerückt. Schwartzel liegt nach zwei Runden bereits elf Schläge hinter dem Führenden. Die beiden deutschen Pros im Feld, Bernd Ritthammer und Torben Baumann, müssen sich am Wochenende sogar mit der Zuschauerrolle anfreunden. Beide verpassen den Cut, der bei -1 gezogen wurde. Ritthammer kann auf seiner 2. Runde keinen Boden mehr gutmachen und notiert nach zwei Tagen zwei Schläge über Par. Das Ergebnis kommentierte der Deutsche via Facebook: "Black Friday... Heut ging nix. Hab viele Fehler gemacht und konnte auch am Ende das Ruder nicht mehr rumreißen. So habe ich mir das nicht vorgestellt, aber was will man machen. Abhaken...weitermachen!!!" Zu schlecht sollte sich Ritthammer allerdings nicht fühlen: Der U.S-Amerikaner Peter Uihlein, der vergangenes Jahr Top-Rookie war, landete wie Ritthammer ebenfalls mit +2 auf dem geteilten 100. Platz. Torben Baumann bringt eine 77er-Runde (+5) ins Clubhaus, verpasst damit den Cut am Ende um sieben Schläge. Aufs Wochenende darf sich dagegen ein junger Mann aus Italien freuen. Der 17-jährige Renato Paratore übersteht durch eine tolle 2. Runde (68, -4) den Cut und feiert damit schon jetzt ein tolles Debüt auf der European Tour. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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