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Coverstory: MARTIN KAYMER KAYMER KRITISCH
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Grace plötzlich unter Druck 10.05.2015

Branden Grace
Lucas Bjerregaard
Branden Grace
Branden Grace
Renato Paratore
Bernd Ritthammer
Charl Schwartzel
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Malelane, Südafrika – Branden Grace macht es unfreiwillig spannend: Nach zwei starken Runden spürt der Südafrikaner aufgrund einer 72er-Runde (E), die seinen Vorsprung auf nur noch einen Schlag schmelzen lässt, die Verfolger im Nacken. Ärgster Konkurrent: Lucas Bjerregaard. So hatte er sich das sicher nicht vorgestellt. Mit viel Mühe bringt der 26-jährige Grace einen Score von 72 Schlägen ins Clubhaus. Die komfortable Führung von fünf Schlägen nach den ersten beiden Tagen ist nun dahin. Grace: "So schnell kann es gehen. Da ich den Ball nicht mehr so perfekt getroffen habe wie die Tage zuvor, und das habe ich schon am ersten Tee gemerkt, war klar, dass ich heute kämpfen muss. Daher ist ein Score von 72 Schlägen eigentlich ganz okay. Da meine Verfolger wie Lucas, Francesco und Danny aber teilweise weiterhin deutlich unter Par gespielt haben, stehe ich vor dem Finale natürlich ganz schön unter Druck." Mit einem Schlag Rückstand hinter Grace hat sich der 23-jährige Däne Lucas Bjerregaard positioniert, der mit 66 Schlägen (-6) die beste Runde des Tages ins Clubhaus brachte. Zwei Schläge hinter Grace liegt der Sieger der Vorwoche, Danny Willett aus Großbritannien. Mit nur einen weiteren Schlag Rückstand und einem Gesamtscore von - 13 ist der Italiener Francesco Molinari ebenfalls ein Titelaspirant auf dem Leopard Creek CC. Weiterhin starkes Golf zeigte der 17-jährige Debütant aus Italien: Renato Paratore. Mit Runden von 73, 68 und 72 Schlägen liegt der Youngster mit einem Gesamtscore von -3 auf dem derzeit geteilten 31. Platz. Wie eng gutes Golf und eine wirklich schlechte Runde übrigens auch für Profis beieinander liegen, musste u.a. der südafrikanische Golfer James Kamte an diesem Samstag erfahren: Auf den ersten beiden Runden spielte Kamte 72 und 69 Schläge und machte damit den Cut. Am Samstag gelang dem 32-Jährigen aus Johannesburg dagegen überhaupt nichts mehr: Mit 85 Schlägen (+13) teilt er sich nach der 3. Runde den geteilten 74. und letzten Platz mit dem Dänen Lasse Jensen, der ebenfalls nach einer starken 69 (-3) am Freitag über Nacht völlig den Faden verlor und am Samstag eine 83 (+11) ins Clubhaus brachte. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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