golf time 32019
Coverstory: Masters Tournament WUNDER WOODS
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Hansons größter Sieg 10.05.2015

Peter Hanson
Rory McIlroy
Ian Poulter
Luke Donald
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Shanghai, China – Spannung bis zum Schluss gab es in der Finalrunde der BMW Masters beim Duell Peter Hanson gegen Rory McIlroy. Mit einem Schlag Vorsprung hatte der Schwede am Ende die Nase vorne und ist damit erster Titelträger dieses neuen Events auf der European Tour. Die Nummer 25 schlägt die Nummer eins der Weltrangliste mit einer 67er Runde (-5) und insgesamt 21 unter Par. Das ist jedoch nur ein Teil der Achterbahnfahrt über 18 Löcher. Ein Schlag vor McIlroy zu Beginn des Tages und dann vier Schläge Vorsprung herausgearbeitet, da sollte nichts mehr anbrennen, denkt man. Auf den Schlusslöchern schlug dann der Nordire noch einmal zu. Eagle an der 15, ein „fast“ Eagle, der nur knapp neben dem Loch liegen blieb, an der 16 und dann sah McIlroy, wie Hansons Ball an der 17 im Bunker lag. Doch der Schwede rettete sein Par aus knapp fünf Metern. Am Schlussloch schob McIlroy seinen Putt aus ebenfalls fünf Metern vorbei, damit blieb für ihn der zweite Platz. „Das ist der mit Abstand größte und wichtigste Sieg in meiner Karriere. Die ganze Arbeit, die ich in die Vorbereitung für den Ryder Cup gesteckt habe, hat sich ausgezahlt“, meinte Hanson nach der Siegerehrung auf dem 18. Grün. „Es ist etwas ganz Besonderes, gegen Rory – die Nummer eins der Welt – zu spielen. Aber ihn im Nacken zu haben, wünscht man sich nicht unbedingt“, blickte der Champion auf den Zweikampf zurück. Alleiniger Dritter wurde Luke Donald (66,-6) mit 17 unter Par, hinter ihm platzierte sich Ian Poulter (65,-7), insgesamt 16 unter Par. Martin Kaymer schrieb eine 69 (-3) auf seine Scorekarte und teilte sich Rang elf mit Michael Hoey (67,-5) und Graeme McDowell (69,-3). „Es war beeindruckend zu sehen, wie groß das BMW Masters ist“, sagte der Held des Ryder Cup 2012 in Medinah (USA). „Ein sensationelles Turnier, mit hohem Preisgeld, vielen Weltranglistenpunkten und einem tollen Feld. Es hat riesigen Spaß gemacht, hier dabei zu sein. Ich habe in dieser Woche eigentlich sehr gut gespielt aber viel zu viele Chancen liegen lassen. Ich hätte mehr gute Putts und bessere Schläge mit dem Wedge gebraucht. Hier war definitiv mehr möglich als der elfte Platz.“ Marcel Siem verlor mit seiner 74er Runde (+2) leider elf Plätze und beendete das Turnier auf dem geteilten 51. Rang. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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