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Coverstory: Masters Tournament WUNDER WOODS
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Hoffman ohne Nerven 25.04.2016

Im wahrsten Sinne des Wortes ein strahlender Sieger: Charley Hoffman
Musste sich mit dem 2. Rang zufrieden geben: Patrick Reed
Alleiniger 3. Platz: Chad Collins
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San Antonio, Texas - In einem dramatischen Finale, entscheidet Charley Hoffman mit einem Birdie auf Bahn 18 die Valero Texas Open für sich. U.S.-Landsmann und Spielpartner am Finaltag, Patrick Reed, benötigt in Summe einen Schlag mehr und hat das Nachsehen.

Diesmal hat Hoffman seine Nerven im Griff. Endlich. Zu oft stand der 39-jährige Kalifornier sich selbst im Weg, als es um Sieg oder Niederlage in PGA Tour-Events ging.

Das belegen seine Statistiken eindeutig: Seine addierten Scores aus ersten Turnierrunden ergeben diese Saison ein Ergebnis von -25. In den zweiten Runden blieb Hoffman bislang immer noch elf Schläge unter Par. Dann folgt seine Wochenend-Phobie: Insgesamt gewinnt er diese Saison nur einen Schlag an dritten Turniertagen. Ein Disaster ist bisher Runde vier für ihn gewesen: 25 Schläge über Par - trauriger Spitzenwert aller PGA Tour-Spieler.

Doch Statistiken sind manchmal eben auch dafür gut, um sie auf einen Schlag aufzubessern. Das gelingt Charley Hoffman an diesem Sonntag. Die Nerven flattern nicht, Hoffman bleibt am Finaltag drei Schläge unter Par und spielt damit seine zweitbeste Runde im Turnier. Der wichtigste Schlag gelingt ihm auf Bahn 18, als er aus etwas weniger als drei Metern zum Birdie einlocht und seinem Jubel danach freien Lauf lässt.

"Es ist mein vierter Turniersieg und es war der härteste", sagt Hoffman anschließend. Am härtesten dabei war jedoch nicht der Kampf gegen seine Kontrahenten, sondern der Kampf gegen seine eigenen Nerven.

Auf den Plätzen zwei und drei landen mit Patrick Reed (-11) und Chad Collins (-10) zwei weitere U.S.-Amerikaner. Der erste Nicht-Amerikaner positioniert sich auf dem geteilten 9. Platz. Er heißt Branden Grace, vor einer Woche noch Sieger der RBC Heritage.


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