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Hohe Flugbahn für das Annäherungsspiel 05.09.2018

So geht hoch! (Bild: nattrass)
So geht hoch! (Bild: nattrass)
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Vor hohen Annäherungsschlägen haben viele Golfer großen Respekt. Sabana Crowcroft zeigt Ihnen die drei ausschlaggebenden Faktoren für einen gelungenen Lob.


Sabana Crowcroft, PGA Professional, Ex-Tourspielerin, Management Trainerin und Gründerin von KAGAMI hilft Ihrem Spiel mit Mentaltraining.

Vor diesen kurzen und hohen Annäherungsschlägen haben viele Golfer derart großen Respekt, dass sie diese unbedingt vermeiden. Oft fliegt der Ball dann zu weit, weil er nicht genug Rückwärtsdrall bekommt. 



Dabei ist die Angst groß, dass der Schlag getoppt wird – falls man nicht weiß, wie man dies durch die passende KAGAMI Übung verhindert! Zuerst die Strategie. 

Drei Komponenten für einen gelungenen hohen Annäherungsschlag


1. SCHLÄGERBLATT-NEIGUNG

Um eine ausreichende Flughöhe des Balls zu erreichen, ist es notwendig, den gesamten Schlagflächenwinkel eines Sand Wedges zu verwenden. Die Ballposition sollte in der Mitte Ihrer Füße liegen (linkes Bild unten), NICHT in Richtung des vorderen Fußes (rechtes Bild unten), da dadurch die Gefahr steigt, den Ball zu toppen. Gegebenenfalls können Sie diesen Schlag auch mit einem „Lob Wedge“ (60 Grad) ausführen. 



Um sicher zu gehen, dass Sie den Ball nicht löffeln und damit Fluglänge verlieren, müssen Sie in der Ansprechposition Ihre Hände etwas vor dem Schlägerblatt halten. Auf diese Weise treffen Sie zuerst den Ball und nicht das Gras vor dem Ball.

2. EINTREFFWINKEL

Der Eintreffwinkel beeinflusst den Ballflug und den Backspin des Balles am meisten. Für höhere Schläge ist ein steilerer Eintreffwinkel nötig. Die Gefahr bei dieser Flugbahn liegt in einem zu kurzen Kontakt mit dem Ball und dem Boden. Bleiben Sie daher während des Durchschwungs so lange wie möglich mit dem Schlägerkopf am Boden (Bild unten).




3. BESCHLEUNIGUNG
Visualisieren Sie so exakt wie möglich, wo der Ball auf dem Grün aufkommen soll sowie die Flugbahn des Balles. Dann fragen Sie Ihr Cerebellum (Kleinhirn), welche Geschwindigkeit für diesen Schlag notwendig ist. Bei Ihrem Übungsschwung werden Sie erstaunt sein, wie präzise Ihr Kleinhirn arbeitet, wenn Sie ihm die Chance geben. Ich habe für Sie die perfekten KAGAMI Visualisierungen entwickelt, um diese Schlüsselelemente zu realisieren – einfach und ohne Anweisungen! 

"GROSSES GRÜSS GOTT"
Diese Visualisierung ist perfekt für alle, die sich noch nicht zutrauen, diese hohen Schläge mit viel Bewegung im Handgelenk auszuführen. Für diese Übung stellen Sie sich statt einer Person normaler Größe eine große Person (über 1,80 m) vor, die Ihre Hand schüttelt. Dadurch wird Ihr Rückschwung automatisch an Höhe gewinnen und somit auch die Flugbahn des Balles (Bild unten).




DER „MISTKÄFER-SCHWUNG“
Obwohl diese KAGAMI Visualisierung sehr einfach ist, ist sie wirkungsvoll und provoziert einen hohen Schlag mit einer sanften Landung. Ein Mistkäfer fliegt so tief am Boden, weil er einen großen Körper und kleine Flügel besitzt. Das ist der Schlüssel für diese Übung. Sobald der Käfer in Ihrer Vorstellung am Ende Ihres Rückschwungs auf dem Schlägerblatt sitzt, kann er nur auf einer niedrigen Flugbahn Richtung Flagge fliegen. Weil auf diese Weise der Ball lange in Kontakt mit dem Schlägerblatt bleibt, gelingt der Schlag mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit. Der Ball wird automatisch höher als der Mistkäfer fliegen – solange Sie nicht mit Ihren Händen versuchen nachzuhelfen, den Ball in die Luft zu bekommen. (Bild unten)



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