Video: Verzwickte Situation für Poulter 18.04.2017

Ian Poulter
Gefahr aus der Tiefe für Ian Poulter
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Hilton Head, South Carolina – Ian Poulter muss sich mit ungewöhnlichen Gefahren des Harbour Town Golf Links auseinandersetzen. Die Woche endet mit einer Enttäuschung. Dem Engländer droht der Verlust seiner Tour-Karte.

So ganz geheuer war Ian Poulter die Situation nicht. Der Engländer hatte seinen Ball in einem der Wasserhindernisse des Harbour Town Golf Links versenkt und musste droppen. Ein Alligator zeigte sich interessiert am Geschehen, das am Ufer stattfand. Poulter führte ein paar Probeschwünge durch, drehte sich aber immer wieder um. Der Engländer stand nur wenige Meter vom etwas anderen Zuschauer im Wasser entfernt und traute sich verständlicherweise nicht, den Schlag mit dem Rücken zum Wasser auszuführen.

"Ich war nicht wirklich entspannt in der Situation", erklärte Poulter bei Sky Sports. "Ich wollte ihn auch nicht mit meinem Schläger stoßen, weil ich Angst hatte, er können ihn wegreißen." Die Lösung fand Paul Tesori, der Caddie von Webb Simpson. Er verscheuchte das Reptil mit einem aggressiven Stoß mit einem Golfschläger. Situation gelöst.

Kampf um die Tour-Karte

Der Engländer, zwischenzeitlich in Führung gelegen, fiel durch eine 73 am Sonntag des Turniers noch aus den besten Zehn des Leaderboards und verpasste es in South Carolina, seinen Verbleib auf der PGA Tour abzusichern. Ein Schlag weniger hätte ausgereicht. Poulter muss liefern, um weiterhin auf der PGA Tour abzuschlagen. 

Eine Arthritis im Fuß zwang Poulter den Großteil der Saison 2016 zur Ruhe und nun spielt der Engländer mit einer Medical Extension. Zehn Versuche hatte Poulter, um jenes Preisgeld einzuspielen, das ihm im vergangenen Jahr zum Erhalt der Tour-Karte gefehlt hat. Der zehnte und letzte Versuch folgt bei der Valero Texas Open.

Etwas mehr als 30.000 U.S-Dollar muss Poulter dort verdienen, um auch im weiteren Verlauf der Spielzeit fester Bestandteil der PGA Tour zu bleiben. Ein Ergebnis unter den besten 30 ist hierzu nötig.


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