golf time 32019
Coverstory: Masters Tournament WUNDER WOODS
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Jimenez behält den Durchblick 10.05.2015

Miguel Angel Jimenez
Lee Westwood
Zach Johnson
Rafael Cabrera-Bello
Mark O'Meara
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Gullane, Schottland – Der 49-jährige Spanier Miguel Angel Jimenez hat sich mit einer soliden 71er-Runde an die Spitze des Feldes gesetzt. Er könnte der älteste Sieger der British Open werden. Doch gleich vier Spieler liegen nur einen Schlag hinter ihm – darunter Superstar Tiger Woods. Muirfield Links verlangt den Spielern alles ab. Jimenez, der mit einem Gesamtscore von -3 ins Wochenende geht, schätzt daher seine Chancen auf einen Sieg auch ganz realistisch ein: "Ich spiele jetzt seit 25 Jahren professionelles Golf – und am Wochenende kann so viel passieren. Daher weiß ich, dass ich mir nicht zu viele Gedanken machen darf. Das ist sogar eher hinderlich. Lassen wir uns also überraschen. Vor allem auf einem Platz wie Muirfield." Jimenez' Verfolger werden diesen Rat sicher schon einmal gehört haben: Mit Lee Westwood, Henrik Stenson, Dustin Johnson und Tiger Woods hat der Spanier erfahrene Spieler auf seinen Fersen. Lee Westwood, der noch immer auf den Gewinn seines ersten Majors wartet, legt dabei allerdings eine ähnlich entspannte Einstellung wie Jimenez an den Tag. Nachdem er den Nachmittag auf der Couch verbracht hatte, und seine Konkurrenten per TV auf den ausgetrockneten Fairways und Grüns von Muirfield um Pars kämpfen sah, erklärte er am Abend den Reportern: "Für mich ist dies das wichtigste Turnier des Jahres. Warum sollte ich es daher nicht genießen? Ich freue mich auf jeden Tag und werde mit einem Lächeln auf jede Runde gehen." Die Nummer zwei der Welt, Rory McIlroy muss dagegen seine Koffer packen. Obwohl der Cut im Laufe des Tages auf +8 angehoben wurde, muss der Nordire mit einem Gesamtscore von +12 seinen Hoffnungen auf einen Major-Titel früh begraben. Schlimmer als ein verpasster Cut sind für den jungen Mann allerdings die Schlagzeilen, die das Massenblatt "Sun" McIlroy widmete. Auf der Titelseite empfiehlt ihm die Redaktion, einen Psychologen aufzusuchen. Marcel Siem hat mit einem Gesamtscore von +9 ebenfalls den Cut verpasst, wenn auch nur knapp. Das gleiche Schicksal teilen unter anderem Nicolas Colsaerts (+9) und US-Star Rickie Fowler (+9). Martin Kaymer dagegen liegt mit +4 auf dem geteilten 34. Platz. Bei den Überraschungen, die Muirfield für die Spieler bisher bereithält, ist am Wochenende noch alles möglich, schließlich konnten nur neun Spieler nach zwei Runden einen Score unter Par notieren. Hervorzuheben ist die Leistung des Österreichers Bernd Wiesberger, der mit +3 derzeit den geteilten 24. Platz belegt. Ein Sieg Wiesbergers würde manche Buchmacher übrigens im Handumdrehen zu armen Leuten machen. Wiesbergers Chancen stehen beim Wettbüro Paddy Power bei 100 zu 1. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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