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Johnson vor Gericht – als Kläger 07.11.2014

Dustin Johnson hat Probleme – schon wieder
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GOLF TIME USA-Korrespondent Dominik Krautschun versorgt Sie wöchentlich mit News und Geschichten rund um das Thema Golf – direkt aus den Vereinigten Staaten. Diese Woche: Dustin Johnson hat ein Problem am Hals – schon wieder... Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man lachen. Der US-PGA Pro Dustin Johnson ist nicht nur bis auf weiteres von der Tour suspendiert (wenn auch inoffiziell), neben den Herausforderungen, die er bestehen muss, wenn er bald das erste eigene Kind von seiner Verlobten Paulina Gretzky in den Armen halten darf, ist Dustin Johnson demnächst auch vor Gericht gefordert. Allerdings steht er nicht als Angeklagter vor dem Richter, nein ganz im Gegenteil: Dustin Johnson hat seinen ehemals engsten Vertrauten und persönlichen Anwalt Nathan (Nat) Hardwick verklagt. Hardwick war bis August einer der wichtigsten Manager im Umfeld von Dustin Johnson. Nat war nicht nur für Johnsons PGA TOUR Finanzen zuständig, er war auch der Mann, der Johnsons eigene Charity Organisation betreute. Er war wichtiger Teil des berühmten "Team Dustin". Wie sich in den vergangenen Wochen herausgestellt hat, war dieser Nathan Hardwick allerdings auch ein notorischer Zocker. Ermittlungen haben ergeben, dass Hardwick nicht nur mehrere sechsstellige Beträge an Casinos in Las Vegas überwiesen hat, Hardwick hatte auch substantielle Verluste mit Immobilien-Spekulationen eingefahren. Die so entstandenen Verluste wollte Hardwick angeblich ausgleichen, indem er Johnson ein Investment anbot. Hierbei sollte Johnson drei Millionen Dollar überweisen, die er dann mit einem Gewinn von einer Million Dollar innerhalb von 30 Tagen zurückerstattet bekommen sollte. Johnson schluckte den Köder und überwies Hardwick drei Millionen Dollar. Die Rückzahlungen sind bis heute jedoch nicht erfolgt. Hinter vorgehaltener Hand wurde immer wieder über Dustin Johnsons Unfähigkeit gesprochen, in finanziellen Angelegenheiten den Durchblick behalten zu können. Und dieser Eindruck scheint sich zu bestätigen. Hardwick bezahlte von den drei Millionen Dollar, die er von Johnson, ohne Sicherheiten leisten zu müssen, erhalten hatte, seine eigenen Schulden und stellte sich dann taub. Hardwick selbst gibt sich im Vorfeld des Prozesses, der am Gericht im United States District Court for the Northern District of Georgia geführt werden wird, jedoch zuversichtlich, dass sich alles aufklären wird. Laut seinen Angaben habe er das Geld völlig legal für Ausgaben aufgewendet, die Johnson entstanden seien, als er als PGA TOUR-Pro durch die Welt gereist ist. Er könne das also alles erklären. Wie Johnsons ehemals bester Vertrauter und Anwalt allerdings erklären wird, wieso er Johnson nach dessen erster Aufforderung, die drei Millionen Dollar zurückzuzahlen, gedroht hatte, ihm mit intimen Einzelheiten aus dessen Privatleben große Schwierigkeiten bereiten zu können – diese Frage konnte Hardwick den ermittelnden Staatsanwälten allerdings bisher noch nicht beantworten... Schreiben Sie mir: [email protected] Ausgewählte Beiträge werden hier veröffentlicht. Dominik Krautschun, Jahrgang ‘70, lebt in Naples, Florida, der "Golf Capital of the World". Der Schreibtisch des Hcp -4,3-Golfers steht auf der Driving Range des Miromar Lakes Beach & Golf Club. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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