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Coverstory: 42. Ryder Cup UNSCHLAGBAR
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Keating besiegt Masson im Play-Off 10.05.2015

Stacey Keating
Caroline Masson
Trish Johnson
Nikki Garrett
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Teneriffa, Spanien – Der Finaltag der Tenerife Open de Espana Femenino war an Spannung nicht zu überbieten. Die Bedingungen, was den Wind betraf, waren viel besser, als am Vortag und dies schlug sich auch in den Ergebnissen nieder. Im Verlauf der Runde entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Stacey Keating und Caroline Masson. Mal war die Deutsche vorne, mal die Australierin oder beide lagen gemeinsam an der Spitze. Nach 14 gespielten Löchern lagen beide gleichauf und die Entscheidung musste auf den letzten beiden Par-5 und Par-4 Löchern fallen. Mit drei Schlägen Vorsprung gingen Masson und Keating, beide lagen bei neun unter Par, auf den „Final Stretch“, wie die letzten Spielbahnen genannt werden. Loch 15 spielten beide in Par, ein Loch später ging Masson mit einem Birdie alleine in Führung, musste diese an Loch 17, durch ein Bogey, wieder teilen. Es kam zum „Show-Down“ am letzten Loch (Par-5), der unentschieden ausging und so musste die Entscheidung in einem Stechen gefunden werden. Gleich am ersten Extraloch fiel die Entscheidung. Während Keating ihren Putt aus ca. 1,80m zum Birdie lochte, notierte Masson ein Bogey, denn ihr Abschlag landete hinter einer Palme im Rough. Damit gewann die Australierin ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour. „Wenn man den schlechtesten Schlag gerade in einem Play-Off macht, ist dies unglücklich. Ich hatte noch Glück, dass der Ball noch spielbar war. Wenn man so einem Schlag macht, dann verdient man nicht, zu gewinnen. Stacey hat gut gespielt und ein Birdie gespielt, ich kann ihr nur gratulieren“, erklärte Masson nach der Runde. Auf Rang drei schob sich, mit einer 67 (-5) und acht unter Par, Trish Johnson, Nikki Garrett kam mit einer 70 (-2) ins Clubhaus und belegte die alleinige vierte Position. Miriam Nagl notierte die dritte 74er Runde (+2) hintereinander und beendete das Turnier mit insgesamt zwei über Par auf dem geteilten 35. Platz. Elisabeth Esterl, Anja Monke und Stephanie Kirchmayr hatten zuvor den Cut verpasst. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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