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Coverstory: BROOKS KOEPKA MISTER ZUFALL
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Kraftbündel 03.02.2014

Setup: Sehr stabiler Stand, obwohl Henrik wenig Kniewinkel im Verhältnis zu seiner Körpergröße von 1,86 m benötigt. Für den Cut, den er hier spielt, ist die Ausrichtung perfekt, im Bezug zur Ball-Ziellinie leicht nach links ausgerichtet
Setup: Sehr stabiler Stand, obwohl Henrik wenig Kniewinkel im Verhältnis zu seiner Körpergröße von 1,86 m benötigt. Für den Cut, den er hier spielt, ist die Ausrichtung perfekt, im Bezug zur Ball-Ziellinie leicht nach links ausgerichtet
Henrik führt die Hände direkt vor seinem Brustbein nach oben, mit seinem linken Arm erzeugt er während der Oberkörper- Drehung einen weiten Radius. So baut er größtmögliche Spannung auf
Henrik führt die Hände direkt vor seinem Brustbein nach oben, mit seinem linken Arm erzeugt er während der Oberkörper- Drehung einen weiten Radius. So baut er größtmögliche Spannung auf
Jetzt entfaltet Henrik seine volle Kraft, die komplette Spannung, die er im Rückschwung und Übergang aufgebaut hat, löst sich. Gut zu erkennen, wie sein rechtes Bein aktiv arbeitet und die rechte Ferse sich langsam zu heben beginnt
Jetzt entfaltet Henrik seine volle Kraft, die komplette Spannung, die er im Rückschwung und Übergang aufgebaut hat, löst sich. Gut zu erkennen, wie sein rechtes Bein aktiv arbeitet und die rechte Ferse sich langsam zu heben beginnt
Treffmoment: Es scheint, als hätten Henriks Arme keinen Platz mehr zum Schwingen. Aber in dieser Position unterstreicht das nur, wie kraftvoll und kompakt sein Treffmoment ist. Auch hier durchwegs perfekte Körperwinkel
Treffmoment: Es scheint, als hätten Henriks Arme keinen Platz mehr zum Schwingen. Aber in dieser Position unterstreicht das nur, wie kraftvoll und kompakt sein Treffmoment ist. Auch hier durchwegs perfekte Körperwinkel
Kurz nach dem Treffmoment befinden sich Henriks Hände immer noch links vom Schläger. Das gelingt ihm besonders gut, da er seinen Körper in dieser Position weiterhin aktiv in Richtung Ziel dreht
Kurz nach dem Treffmoment befinden sich Henriks Hände immer noch links vom Schläger. Das gelingt ihm besonders gut, da er seinen Körper in dieser Position weiterhin aktiv in Richtung Ziel dreht
Erst jetzt verlangsamt sich Henriks Schwung und seine Hände leiten eine Art „gehaltenen Release ein“. Wie gesagt: Henrik benutzt seine Körpermitte als Motor für Ballflugweite, seine Arme und Hände als Steuerung für die Richtung
Erst jetzt verlangsamt sich Henriks Schwung und seine Hände leiten eine Art „gehaltenen Release ein“. Wie gesagt: Henrik benutzt seine Körpermitte als Motor für Ballflugweite, seine Arme und Hände als Steuerung für die Richtung
Das Ende des Schwungs ist in erster Linie das Ergebnis der vorhergegangenen Bewegungen. Selbst in dieser Position, im Finish, ist noch die enorme Dynamik des Schwungs zu sehen. Das beeinflusst jedoch nicht Henriks Stabilität
Das Ende des Schwungs ist in erster Linie das Ergebnis der vorhergegangenen Bewegungen. Selbst in dieser Position, im Finish, ist noch die enorme Dynamik des Schwungs zu sehen. Das beeinflusst jedoch nicht Henriks Stabilität
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Henrik Stenson entfaltet in seinem Schwung eine enorme Kraft. Wie er die Power in den Schwung bekommt, analysiert Golfpro Danny Wilde von der Golfakademie im Golf Valley.

Das muss ihm erst einmal einer nachmachen: Da hört man nach seinem Sieg bei der The Players Championship 2009 drei Jahre so gut wie gar nichts von Henrik Stenson, dann die Rückmeldung mit dem Triumph bei der SA Open Championship im November 2012.

Von da an ging es 2013 stetig nach oben, bei der Open Championship in Muirfield zeigte der Schwede mit dem hervorragenden zweiten Platz, dass er wieder ganz vorne mitspielen kann. Er toppte dies mit seinem Sieg bei der Deutsche Bank Championship und dann – als Sahnehäubchen sozusagen – der Erfolg bei der Tour Championship und beim FedExCup 2013.


Kein Zufall

Drei Jahre später dann gelingt Stenson seiner erster Majorsieg. In einem epischen Finale bezwingt er Phil Mickelson bei der Open Championship in Royal Troon. 

Das ist nicht etwa Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, die Stenson mit seinem Schwungcoach Peter Cowen in die vergangenen Jahre gesteckt hat. Ich bin mir sicher, dass da noch eine Menge mehr vom "Iceman" kommen wird.

Danny Wilde, Jahrgang ‘75, PGA G1 Professional, A-Trainer DGV/DOSB, TPI Golf Instructor 3, Headcoach der Golfakademie im Golf Valley


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