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Coverstory: 16. Solheim Cup REVANCHE
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Lang und Schiergen unter den Siegern 10.09.2019

Nina Lang vom GC München Valley (Foto: DGV/stebl)
Nina Lang vom GC München Valley (Foto: DGV/stebl)
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And drei Austragungsorten wurden am Wochenende die Deutschen Meisterschaften der Jugendlichen vergeben.

 
Die besten Jugendlichen Deutschlands trafen sich vom 6. bis 8. September an den drei Austragungsorten GC Holledau (Mädchen: Altersklasse bis 14 und 16 Jahre), GC Reischenhof (Jungen: AK bis 14 und 16 Jahre) sowie GC Neuhof (Mädchen und Jungen: AK bis 18 Jahre) zu den Deutschen Meisterschaften. Dabei verteidigten Emil Albers vom GC Buchholz-Nordheide in der Altersklasse 14 der Jungen und Laurenz Schiergen vom GC Hummelbachaue in der AK 18 jeweils ihren Titel aus dem Vorjahr. 

Neue Meister gab es bei den Jungen in der AK 16 mit Tim Bertenbreiter (GC Hösel) und bei den Mädchen in der AK 14 mit Philipa Gollan (Lübeck-Travemünder GK), in der AK mit 16 mit Finja Wietschorke (GC Hannover) und in der AK 18 mit Nina Lang vom GC München Valley.
 
"Das Leistungsvermögen war in allen Altersklassen äußerst beeindruckend und die golferische Qualität bei den diesjährigen Meisterschaften wieder sehr hoch. Die gastgebenden Clubs GC Reischenhof, GC Holledau und GC Neuhof sorgten für den deutschen Hochleistungsnachwuchs auf allen Anlagen für sportlich herausfordernde Rahmenbedingungen. Wir gratulieren allen Deutschen Meistern und Meisterinnen“, sagte Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes.

AK 18 im GC Neuhof: Nina Lang und Laurenz Schiergen

Die Titel der DM AK 18 im GC Neuhof sicherten sich an einem regnerischen Frühherbsttag Nina Lang vom GC München Valley und Laurenz Schiergen vom GC Hummelbachaue. Schiergen, der mit zwei Schlägen Vorsprung auf Frederik Schott in die Finalrunde der Jungen gestartet war, spielte eine Runde mit 74 Schlägen. Weil auch sein direkter Verfolger eine 74 notierte, reichte Schiergens Endergebnis (213 Schläge gesamt) zur Titelverteidigung. Geteilte Dritte wurden Luis Ziffus vom GC Münster-Tinnen und Felix Krammer vom Münchener GC, die beide 219 Schläge benötigten. Bei den Mädchen setzte sich Nina Lang mit 214 Schlägen über drei Runden gegen gleich drei Verfolgerinnen durch. Jeweils 216 Schläge hatten Anna Lina Otten (Düsseldorfer GC), Blanka Decker (GC Hummelbachaue) und Chiara Jetter (GC St. Leon-Rot) am Ende der Titelkämpfe auf ihrer Scorekarte stehen.

Die Deutschen Meister der AK 18: Nina Lang vom GC München Valley und Laurenz Schiergen vom GC Hummelbachaue (Foto: DGV/stebl)

Mädchen der AK 14/16 im GC Holledau: Philipa Gollan und Finja Wietschorke

Finja Wietschorke vom GC Hannover und Philipa Gollan vom Lübeck-Travemünder GK gewannen die Deutschen Meisterschaften der Mädchen. Während Gollan am Finaltag im GC Holledau souverän zum Titel in der AK 14 spazierte, sicherte sich Wietschorke in der AK 16 erst im Stechen ihren Triumph im oberbayerischen Regen. Mit einer 68er-Finalrunde schob sich Gollan (gesamt 218 Schläge) an allen Konkurrentinnen in der AK 14 vorbei und spazierte mit gesamt zwei über Par zu Gold. Am Ende hatte sie vor Helen Briem vom Stuttgarter GC Solitude (222) vier Schläge Vorsprung. Dritte wurde Lara Ok vom GC St. Leon-Rot (225). In der AK 16 war es deutlich spannender. Nach 54 gespielten Bahnen lagen Wietschorke und Emilie von Finckenstein mit 213 Schlägen nach drei Runden gleichauf, so dass das Stechen entscheiden musste. Bei strömendem Regen reichte Wietschorke ein Bogey zum Sieg. Auf dem geteilten dritten Rang landeten mit 216 Schlägen Lea Ludwig (GC St. Leon-Rot) und Magdalena Maier (Münchener GC).

Stolze Siegerinnen der Deutschen Meisterschaften Mädchen AK 14/16: Philipa Gollan (Lübeck-Travemünder GK) und Finja Wietschorke (GC Hannover). (Foto: DGV/Kirmaier)

Jungen der AK 14/16 im GC Reischenhof: Emil Albers und Tim Bertenbreiter

Der Titelverteidiger der AK 14, Emil Albers vom GC Buchholz-Nordheide, sowie Tim Bertenbreiter vom GC Hösel in der AK 16 triumphierten im GC Reischenhof jeweils erst nach einem Stechen. Bei den unter 16-Jährigen hatten nach den drei regulären Runden gleich drei Spieler 210 Schläge auf der Scorekarte notiert. Neben Bertenbreiter gelangten Carl Siemens (Berliner GC Stolper Heide) und Paul Ulmrich (GC Mannheim-Viernheim) ins Playoff. Am zweiten und dritten Extraloch standen sich nur noch Bertenbreiter und Siemens gegenüber. Mit einem Birdie aus vier Metern sicherte der neue Deutsche Meister seinen bisher größten Erfolg. In der AK 14 setzte sich Titelverteidiger Albers am ersten Extraloch mit einem Par gegen Morris Schiefner vom G&LC Berlin-Wannsee durch. Beide hatten zuvor 211 Schläge gebraucht. Dritter wurde Finn Kölle vom GC St. Leon-Rot mit 215 Schlägen.

 Emil Albers (GC Buchholz-Nordheide) und Tim Bertenbreiter (GC Hösel) sicherten sich ihre Titel in der AK 14 beziehungsweise in der AK 16 (Foto: DGV/Lettenbichler)
Emil Albers (GC Buchholz-Nordheide) und Tim Bertenbreiter (GC Hösel) sicherten sich ihre Titel in der AK 14 beziehungsweise in der AK 16 jeweils im Stechen. (Foto: DGV/Lettenbichler)


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