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Luna siegt souverän, Deutsche stark 10.05.2015

Hans Joachim Nothelfer, Hans-Peter Kleebinder, Diana Luna, Andreas Wölfer
Diana Luna
Caro Masson
Sandra Gal
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Gut Häusern - So etwas nennt man ein perfektes Wochenende: Die Italienerin Diana Luna gewann in überlegener Manier die UniCredit Ladies German Open presented by Audi 2011. Nach ihrer 65 (-7) am Samstag zeigte sie keinerlei Nerven und legte am Finaltag eine weitere 65 (-7) nach. Luna war am Sonntag vor knapp über 10.000 Zuschauern einfach nicht zu stoppen und siegte mit einem Gesamtscore von 264 Schlägen (-24). „Der Präsident des Italienischen Golf-Verbandes sagte vor ein paar Wochen zu mir: Diana, unsere Herren sind so erfolgreich, jetzt brauchen wir noch einen Sieg von Dir", so Luna. Gesagt, getan! Vier Runden und kein einziges Boegy. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal ein Turnier ohne ein einziges Bogey gespielt habe.“ Für den verdienten Sieg kassierte Luna 52.500 Euro Preisgeld sowie ein Audi A5 Cabriolet. Den Titel hat sie ihrer einjährigen Tochter Elena gewidmet, "sie gibt mit sehr viel Kraft und Energie." Den zweiten Platz holte sich Minea Blomqvist (Finnland/271/-17) vor Becky Morgan (Wales/272/-16). Ein feines Wochenende hatten auch die deutschen Proetten, allen voran Caro Masson. Die Deutsche wurde Vierte mit 274 Schlägen und 15 unter Par. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und habe diese Woche sehr viel Spaß gehabt." Sandra Gal spielte sich nach ihrer verpatzten Auftaktrunde stets weiter nach vorne, am Ende sprang ein geteilter siebter Platz (275/-13) heraus. Ob sie kommendes Jahr erneut in Gut Häusern abschlägt, hängt vom Terminplan der LPGA, ihrer Heimattour, ab. "Ich wäre sicherlich wieder gerne dabei." Anja Monke rundete das starke deutsche Ergebnis mit einem elften Platz (276/-12) ab. Amateurspielerin Gabriella Wahl und Elisabeth Esterl mussten sich nach vier Runden mit 290 Schlägen (+2) mit dem 64. Rang zufrieden geben. Österreichs Steffi Michl wurde, wie auch Titelverteidigerin Laura Davies geteilte 35. (-5), Nicole Gergely landete nach einem schwachen Wochende nur auf dem 68. Platz (+3).


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