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Coverstory: PHIL MICKELSON DER STRAHLEMANN
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Magic Mickelson! 10.05.2015

Phil Mickelson mit Familie
Henrik Stenson
Chris Doak
John Parry
The Aberdeen Asset Management Scottish Open
Moritz Lampert
Maximilian Kieffer
Marcel Siem
Phil Mickelson
Jeev Milkha Singh
0
Inverness, Schottland – Darauf hat er lange warten müssen. Mit seinem Triumph bei der Aberdeen Asset Management Scottish Open gewinnt Phil Mickelson das erste Mal in seiner Karriere auf den Britischen Inseln. Ist das ein gutes Omen für die Open kommende Woche in Muirfield? Eigentlich sah Mickelson am Ende des regulären Tages schon wie der sichere Sieger aus: Der Führende des Vortages, der Schwede Henrik Stenson, musste bei den windigen Bedingungen an der Küste Schottlands wichtige Schläge liegen lassen und lag am letzten Loch bereits drei Schläge hinter Mickelson, der mit -18 die Führung innehatte. Nur der Südafrikaner Branden Grace, der mit -17 bereits im Clubhaus war, konnte Mickelson noch gefährlich werden – aber auch nur, wenn Phil auf der 18 ein Bogey spielen würde – womit niemand rechnete, da Mickelson auf dem Par 5 mit drei Schlägen sicher am Grünrand lag und ein Zwei-Putt zum Sieg reichen würde. Mickelson schob den Putt zum Par allerdings vorbei. Doch noch bevor sich der US-Star richtig ärgern konnte, saß er schon auf einem Cart und wurde zum Abschlag von Loch 18 gefahren, um mit seinem Kontrahenten Branden Grace im Stechen den Sieger der Scottish Open zu küren. Und diesmal ließ Mickelson seine Chance nicht verstreichen: Nach einem kunstvollen Schlag mit der Wedge lochte Mickelson schließlich zum Birdie ein und ließ damit Branden Grace, der sein Par spielte, keine Chance. "Das ist echt cool! Ich bin jetzt schon so oft in Schottland gewesen, und noch nie hat es zu einem Sieg gereicht. Und fast hätte ich den Sieg heute sogar aus der Hand gegeben. Puh, ich bin wirklich erleichtert", freute sich Mickelson, der mit seiner ganzen Familie aus den Vereinigten Staaten angereist ist. Der einzige im Feld verbliebene deutsche Spieler, Marcel Siem, konnte übrigens am Finaltag mit einer 69er-Runde (-3) seine am Vortag aufgetretenen Putt-Probleme bewältigen und rückte um 25 Plätze auf den starken geteilten 10. Platz vor. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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