12019
Coverstory: Dustin Johnson DJ UNZENSIERT
Newsletter-Abo

Bleiben Sie am Ball: Abonnieren Sie unseren, zweimal pro Woche erscheinenden, Newsletter.

Manassero gewinnt im Stechen 10.05.2015

Matteo Manassero
Marcel Siem
0
Singapur – In der Finalrunde der Barclays Singapore Open im Sentosa Golf Club stand für die Spieler ein „Mammut-Programm“ an, denn nach Beendigung ihrer dritten Runde folgte sofort das Finale. Teilweise absolvierten die Akteure 31 Löcher bei 32 Grad Celsius und sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Matteo Manassero löste Thomas Björn nach 54 gespielten Löchern mit einer 64er Runde (-7) und neun unter Par ab. Der Däne schrieb eine 74 (+3) auf seine Scorekarte und fiel auf den geteilten fünften Platz zurück. Still und heimlich schlich sich Louis Oosthuizen nach vorne, brachte eine 65 (-6) ins Clubhaus und schob sich auf Rang zwei. Kaum im Clubhaus, ging es auch schon mit den letzten 18 Löchern weiter. Rory McIlroy ließ sein Können aufblitzen und beendete das Turnier mit einer bogeyfreien 65 (-6), übrigens die beste Runde des Tages, und zehn unter Par auf dem alleinigen dritten Platz. Damit baute der Nordire seine Führungsposition im „Race to Dubai“ nicht nur weiter aus, er gewann damit die Jahreswertung bereits vorzeitig. Thomas Björn kam mit einer 68 (-3) ins Clubhaus und wurde mit neun unter Par alleiniger Vierter. Den Sieg machten Manassero und Oosthuizen unter sich aus. Der Italiener benötigte 69 Schläge (-2), während der Südafrikaner eine 67 (-4) nach Hause brachte. Beide lagen insgesamt bei 13 unter Par und so musste der Gewinner im Stechen ermittelt werden. Beide absolvierten das erste Extra-Loch mit Birdie und so ging es erneut auf den Abschlag von Loch 18, einem 496m langen Par-5. Wieder gingen beide Spieler mit den gleichen Ergebnis, diesmal Par, vom Grün und mussten erneut zurück zum Abschlag. Nachdem beide ihre Bälle auf dem Fairway platziert hatten und beide auch anschließend auf dem Grün lagen, nutze Manassero seine gute Eagle-Chance und holte sich seinen dritten Turniersieg in seiner noch jungen Karriere. Marcel Siem, der einzige deutsche Spieler im Feld, hatte den Cut denkbar knapp um einen Schlag verpasst. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


Artikel zu diesem Thema:
Kommentare 0 Bitte registrieren (erstmalig) Sie sich bzw. loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu schreiben
AUCH VON INTERESSE