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Kleine Tricks zum besseren Handicap 02.07.2019

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Martina Eberl zeigt Ihnen drei kleine Tricks mit großer Wirkung für Ihr Spiel. 



Was muss man tun, um im Golf gewissen Schallmauern zu durchbrechen? Sei es der Schritt zum Bogey-Golf oder gar zum Single-Handicapper. Wie oft ich die Frage schon gestellt bekommen habe... Für manche fühlt es sich schier unmöglich an, diesen Schritt zu meistern. Aber dieses wunderbare Spiel ist vielseitig und komplex und es gibt jede Menge Schrauben, an denen man drehen kann, um sich zu verbessern.

Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Tipps, die zwar sicher nicht für jeden den großen Durchbruch zur Folge haben werden, aber aus meiner Erfahrung als Coach zumindest den meisten dabei helfen, besser zu werden. 

1. Verabschieden Sie sich vom Glauben „unter den Ball“ zu kommen.


Jede ausgeführte Bewegung hat ein vorhergehendes Bild beziehungsweise ein Vorstellung im Kopf gehabt. So auch dieses Vorhaben. Wenn man "unter den Ball" kommen möchte, dann verursacht das zu 99 Prozent eine kleine Katastrophe im Durchschwung. Die Folge: Entweder ein getoppter oder fetter Ballkontakt. "Ball – Boden" heißt hier die Zauberformel. Den Ball noch im "Nach-unten-gehen" treffen, wie einen Bergab-Schlag, so müsste die Vorstellung sein. Lassen Sie sich die Theorie des richtigen Balltreffens vom Pro Ihres Vertrauens genau erklären. Dann wird Ihnen bestimmt einiges klarer und solche schlimmen Schläge können sich in Luft auflösen.

2. Eisen liegen immer in der Mitte und der Driver dann ganz links

Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn das mit den Ballpositionen so einfach wäre. Wenn man dieses Schema verfolgt, braucht man sich nicht wundern wenn: 

  • Ab den mittleren bis langen Eisen die Bälle immer mehr nach rechts fliegen. 
  • Die Bälle sehr flach fliegen
  • Man mit den Hölzern vom Boden keine Chance hat.

Je länger der Schläger wird, schon ab dem Eisen 9, rollt der Ball regelmäßig mit einer viertel Ballumdrehung mehr zum linken Fuß beim Rechtshänder. Das heißt, dass die Ballposition eine Art Karriere hinter sich legt, bis sie dann beim Driver am linken Fuß angekommen ist. Also liegt ein 8er Eisen eine halbe Ballumdrehung links von der Standmitte. Eine Messlatte braucht man deswegen nicht anlegen, aber das Wissen, dass lange Eisen und auch Hölzer eher links als mittig liegen, das kann schon vielen helfen!


3. Immer mittig aufteen


Jeder kennt diese Abschläge, die einem persönlich von der Optik bzw. von den vergangenen Erfahrungen nicht so liegen. Zu oft ist zu beobachten, dass Amateurgolfer ihr Tee ganz plump und ohne großes Nachdenken einfach mittig zwischen den Markierungen stecken. Warum meinen Sie ist der Abstand der beiden Tee-Markierungen weiter auseinander als nur eine Schrittlänge? Abgesehen davon, dass der Greenkeeper das als schöner ansieht, aber in Wirklichkeit soll es die Möglichkeit geben, optisch seinen Abschlag und seine Präferenzen zu steuern. Probieren Sie es mal aus an einer Tee-Box, an der sie "IMMER" nach links oder rechts schlagen. Die Zauberformel lautet: Immer auf der Seite des Feindes aufteen.



Ich wünsche Ihnen weiterhin ein schönes Spiel!
Ihre Martina Eberl

Lust auf mehr kleine Hilfestellungen? Besuchen Sie mich auf meinem YouTube Channel „Martina Eberl Coaching“


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