Mit Drall – So klappt der Backspin 04.11.2015

Erst den Ball, dann den Boden: Steiler Eintreffwinkel, hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit
Ball fast mittig treffen, doch Vorsicht: Ein zu flacher Eintreffwinkel erzeugt getoppte Bälle
Übung: Zwei Tees neben den Ball stecken, ein Divot weit dahinter herausschlagen
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In diesem Trainings-Tipp widmen wir uns einem Thema, das schon fast als die "hohe Schule des Golfspiels" betrachtet werden kann, zumindest, wenn es um den gezielten und kontrollierten Einsatz geht: dem Backspin.

Dazu kurz ein paar einleitende Worte: Spin entsteht bei jedem Schlag, ob gewollt oder nicht. Der gezielte Einsatz von Backspin aber, der den Ball nach der Landung auf dem Grün bewusst seitwärts oder zurückrollen lässt, hängt von diversen Faktoren ab: Zunächst hilft ein Ball, der viel Spin annimmt, also eher ein Performance- gegenüber einem Distance-Modell.

Dann funktioniert Backspin nur bei sauberem Ballkontakt, am besten von einem kurzgemähten Fairway. Gleichzeitig sollte auch das Grün möglichst kurz gemäht sein, je kürzer, desto besser.

Zur Technik: Um Backspin gezielt auf den Ball zu bringen, ist es notwendig, zuerst den Ball zu treffen und dann den Boden. Das Ganze bei einem steileren Eintreffwinkel als bei einem regulären Schlag.

Je mehr Loft das Eisen hat, desto mehr Spin wird auf den Ball übertragen, zudem fördert eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit im Treffmoment das Vorhaben zusätzlich.

Übung: Stecken Sie zwei Tees rechts und links von Ihrem Ball in den Boden, nehmen Sie diesen weg und machen Sie Probeschwünge, bei denen Sie ein Divot deutlich hinter den beiden Tees herausschlagen. Dann den Ball zwischen die beiden Tees legen und los geht’s ...


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