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Pampling kann sich halten 05.11.2016

Rod Pampling
Chez Reavie
Brooks Koepka und Scott Piercy
Paul Wise
Alex Cejka
0
Las Vegas, Nevada – Wenn es Nacht wird in Las Vegas, nimmt für die meisten Menschen in der Glitzermetropole der Tag erst seinen Anfang. Außer natürlich, es handelt sich um Profigolfer. Aufgrund des zu großen Starterfeldes von 144 Teilnehmern (eigentlich waren nur 132 vorgesehen, aber ein Rechenfehler sorgte dafür, dass zuviele Einladungen versendet wurden) konnten einige Spieler ihre Runde am Freitag aufgrund der einbrechenden Dunkelheit nicht beenden. Das Feld der Spitzenreiter jedoch schaffte es jedoch fast ausnahmslos, bei ausreichender Beleuchtung, ihre 18 Loch auf dem Par 71-Platz des TPC Summerlin zu beenden.
Der Australier Rod Pampling war einer der glücklichen zwölf Spieler, die von einem Rechenfehler der PGA Tour profitieren konnten. Der 47jährige Veteran spielte gestern eine sagenhafte 60, wobei er nur um Millimeter an einer 59 vorbei schrammte. Am Freitag lieferte er eine moderate 68 ab und verdankt eine weitere Nacht an der Spitze des Feldes einzig dem Umstand, dass seine ärgsten Verfolger ebenfalls nicht mehr so tief schießen konnten wie noch am Vortag. Und der Tatsache, dass das schwindende Tageslicht die Runde von Aaron Wise unterbrach, der nur zwei Schläge hinter ihm lauert, aber noch vier Löcher zu spielen hat.

Ryder Cup-Debütant Brooks Koepka, natürlich der erklärte Publikumsliebling in Las Vegas, konnte sich immerhin fünf Bogeys leisten, da ihm auf der anderen Seite auch zwei Eagles und fünf Birdies gelangen. Er machte somit einen Schlag auf Pampling gut und ist (vorerst) alleiniger Zweiter.

Insgesamt acht Amerikaner haben sich hinter Pampling versammelt und wären nicht böse, sollten dem Australier weitere Fehler unterlaufen. Chris Kirk trennen drei Zähler vom Spitzenreiter (-11). Bradley Keegan, James Hahn und Pat Perez (alle bei -10) haben ebenfalls besser gespielt als Pampling. Lucas Glover und Brian Harman (-9) machten drei bzw. ganze fünf Zähler gut.

Die Runde des Tages jedoch gelang dem Amerikaner Chez Reavie, der nach einer katastrophalen 76 am Donnerstag mit einer 61 kontern konnte und somit in Las Vegas weiterhin im Spiel bleibt.

Alex Cejka spielte in seiner Wahlheimat auf seinem Heimatplatz nach einer 69 eine solide 67 und rangiert auf dem geteilten 26. Platz, acht Zähler hinter Pampling. 

   


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