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Kordas Talentschmiede 26.02.2018

Nelly und Jessica Korda
Nelly und Jessica Korda
Sebastian Korda
Sebastian Korda
Petr und Jessica Korda
Vater Petr als Caddie für Tochter Jessica
Petr Korda
Petr Korda gewann einst die Australian Open
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Petr Korda hat drei Kinder, und alle sorgen für sportliche Erfolge auf allerhöchstem Niveau. Ein Blick in die Talentschmiede des ehemaligen Weltklasse-Tennisspielers.

Von Thomas Fischbacher

Petr Korda war früher ein begnadeter und erfolgreicher Tennisspieler. Der tschechische Linkshänder gewann 1998 die Australian Open – sein einziger Grand-Slam-Sieg. 1998 sorgte er mit einer positiven Dopingprobe für Schlagzeilen, die daraus resultierende Sperre bedeutete gleichzeitig das Ende seiner Laufbahn. 

Fortan konzentrierte sich Korda auf die Familie und sorgte dafür, dass er nicht der letzte Korda war, der für sportliche Schlagzeilen auf höchsten Niveau sorgt. Drei Kinder hat der heute 50-Jährige mit Ehefrau Regina (Geburtsname: Rajchrtova), die früher ebenfalls als Tennis-Profi aktiv war (beste Platzierung: 26 der Damen-Weltrangliste).

Kordas Talentschmiede liefert eindrucksvolle Erfolge. Vater Petr verfiel schon früh der Leidenschaft Golfsport und steckte damit offenbar auch seine Kinder an. Jessica, 24, gewann am Sonntag bei der Honda LPGA Thailand bereits ihren fünften Titel auf der LPGA Tour. Sie nähert sich den Top Zehn der Weltrangliste.

Auch Nelly und Sebastian überzeugen

Auch die jüngere Schwester Nelly, 19, wie ihre Schwester knapp 1,80 Meter groß, sicherte sich vergangenes Jahr ihre Spielberechtigung für die LPGA Tour und wird aktuell schon unter den Top 70 der Weltrangliste geführt. Auch sie gewann bereits Turniere, wenn auch "nur" auf der zweitklassigen Symetra Tour.

Die Kordas, die in Florida leben, haben nicht nur im Golfsport großen Erfolg. Auf den Spuren seines Vaters wandelt der jüngste aus dem Hause Korda. Sebastian ist 17 und einer der besten Junioren-Tennisspieler in seinem Alter. Zu Beginn des Jahres gewann er bei den Australian Open seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den Junioren.

Golf spielen kann Sebastian natürlich ebenfalls. Sein Handicap: -2. Drei bis vier Mal pro Woche geht es nach dem Training auf dem Court auf die Runde, erklärte er. Golf-Profi wollte er als Kind aber nicht werden. "Es war mir ein bisschen zu langweilig, als ich klein war." Bei seinen Schwestern wird sich der Jüngste der Korda-Familie mit solchen Aussagen nicht sonderlich beliebt machen.


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