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Garcia, der Fels und die Tribüne 18.09.2017

Sergio Garcia
Sergio Garcia bei der BMW Championship
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Lake Forest; Illinois – Sergio Garcia erlebt während seiner Finalrunde bei der BMW Championship eine ungewöhnliche Situation. Am Ende gelingt dem Spanier aus dem Wasserhindernis ein wichtiges Par.

20 Minuten dauerte das Gespräch zwischen Sergio Garcia und einem Offiziellen Stephen Cox, bis geklärt werden konnte, wie der Ball des Spaniers, der im Wasserhindernis des Schlusslochs zur Ruhe kam, weitergespielt werden konnte. Garcia hatte in der Finalrunde der BMW Championship seinen zweiten Schlag auf dem Par 5 ins frontale Wasser direkt hinter einen kleinen Fels geschlagen. Der Spanier tüftelte an einem Plan, wie er den Ball in Richtung Grün spielen konnte. Sein Plan: Einen anderen Fels entgegen der Spielrichtung als Bande benutzen.

„Ich wusste, dass ich bei eine guten Kontakt den Ball wohl hinter das Grün an die Tribüne befördern konnte. Doch die Tribüne unmittelbar neben Garcias Ball behinderte den Rückschwung.

Ungewöhnliche Erleichterung

Und nun? Normalerweise bekommt man nach Regel 24-2 im Wasserhindernis keine Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis. Regelhüter Cox erklärte aber: „Wäre dort ein beispielsweise ein Sprinklerdeckel gewesen, hätte er keine Erleichterung bekommen. Aber diese mächtigen Tribünen sind sehr nahe am Wasserhindernis und wären normalerweise nicht da. Deshalb erlauben die Regeln hier eine Erleichterung." Garcia durfte nach zwei erfolglosen Drop-Versuchen - der Ball rollte näher zur Fahne - seinen Ball im Wasserhindernis platzieren. 

Seinen dritten Schlag pitchte er hinter das Grün und rettete nach einem guten Chip das Par zur 69, die gerade so zum Einzug in das Finale der Playoff-Serie reicht. „Wenn die Tribünen dort nicht stehen, spielt man einfach weiter, aber für diese Fälle gibt es die Regeln und in diesem Fall habe ich davon profitiert.“



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