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DeChambeau entschuldigt sich 30.07.2018

Not amused: Bryson DeChambeau
Not amused: Bryson DeChambeau
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Bryson DeChambeau flüchtet nach dem Ende der Porsche European Open förmlich vom Grün. Sein Verhalten hat Kritik zur Folge. Mittlerweile hat sich der U.S.-Star entschuldigt.



Richard McEvoy blickte ein wenig überrascht, als sich Bryson DeChambeau am Sonntag nach der Finalrunde der Porsche European Open von ihm verabschiedete. Der Engländer erlebte gerade den bisher größten Moment seiner Karriere, der Amerikaner war hingegen nach einem Triple-Bogey auf der 18 bedient.

Dementsprechend flüchtig fiel auch der Abgang der Nummer 23. der Welt vom 18. Grün des Green Eagle Golf Courses aus. Kein Blick in die Augen, kein Wort der Gratulation, sondern nur ein halbgarer Händedruck. DeChambeau wollte einfach nur weg.

Als sich McEvoy dann wieder dem Feiern widmete und seine Kappe in die Höhe warf,  filmte die Kamera den emotionalen Jubel aus der Distanz. Am Rande des Grüns sah man den Amerikaner mit der Schiebermütze gerade noch so im Eiltempo aus dem Bild laufen, wortlos vorbei an den Kameras, die gerne wissen wollten, weshalb der Sonntag spielerisch so wild geendet hatte. Doch von DeChambeau gab es kein Wort mehr zu hören.

Wohl aber von einigen Menschen in den sozialen Netzwerken, denen DeChambeaus Abgang sauer aufstieß. Unter anderem Tour-Spieler Eddie Pepperell, der twitterte: "Es muss einfach gesagt werden: Was würdeloses Händeschütteln angeht, war das ein Hochkaräter!" Viele pflichteten ihm bei. Auch Oasis-Rocker Noel Gallagher:


Schnell bemerkte auch DeChambeau, dass sein Verhalten auf der 18 keine Meisterleistung war. "Ich entschuldige mich bei Richard McEvoy und den Fans für meine Flucht auf der 18. Er ist ein super Typ, ein würdiger Champion und ich habe die letzten zwei Tage gerne mit ihm gespielt", schrieb er auf Instagram.

DeChambeau war bereits bei der Open Championship aufgefallen, als er auf der Driving Range nach einem Fehlschlag kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand.


Wir alle wissen, wie der Golfsport einen manchmal in den Wahnsinn treiben kann, im Positiven wie im Negativen. Deshalb sollte man nicht zu hart ins Gericht gehen mit dem 24-Jährigen, der offenbar gerade nicht so zufrieden ist mit seinen Golfschlägen.


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