RIP den Schwung 25.03.2016

Ausgangsposition: Ansprechposition mit RIP Trainer parallel zur Hüfte
Die Ansprechposition im Detail
Endposition: Der Körper hat sich gedreht; linke Hüfte, Arm und Schulter sind geneigt
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Der moderne Golfschwung geht vom Körper aus – und nicht von den Armen. Mit dem RIP Trainer bekommen Sie ein Gefühl dafür. Und für die benötigten Muskeln. Golf Professional Jonathan Taylor zeigt Ihnen, wie sie das Trainingsgerät optimal einsetzen.

Wie ich bereits vielfach geschrieben habe, ist eines der Hauptprobleme vieler Freizeitgolfer, dass sie dazu neigen, ihren Schwung mit den Armen einzuleiten. Die Ursache dafür ist für mich offensichtlich und liegt an der mangelnden Fähigkeit, den Schwung mit dem Körper zu beschleunigen.

Beim modernen Golfschwung dreht sich aber alles um den Körper. Es beginnt mit dem richtigen Stand, der dem Golfer dabei hilft, den Schläger auf der korrekten Ebene zu schwingen. Der Körper muss dann beim Ausholen ebenso wie beim Downswing über dem Ball bleiben – damit ist ein Verfehlen des Balles nahezu unmöglich.

Und schließlich beschleunigen die Arme und der Schläger durch den Ball hindurch, was für die Schlägerkopfgeschwindigkeit verantwortlich ist. Diese Beschleunigung ist sehr stark von Muskeln abhängig, die im Alltag nur wenig beansprucht werden. Genau deshalb sollten Sie diese Muskeln trainieren – für mehr Kraft und für mehr Geschwindigkeit.

Das Trainingsgerät

Ich habe ein ideales Gerät zum Kräftigen dieser Muskeln gefunden: den RIP Trainer. Fitnessstudios bieten die verschiedensten Geräte und Kurse an, um Ihre Muskeln zu trainieren. Die allerwenigsten stärken jedoch die für die Rotation ihres Körpers verantwortliche Muskulatur. Der RIP Trainer macht genau das!

Stellen Sie sicher, wenn Sie diese Übung machen, dass der Kopf ruhig bleibt und die Hüften stabil sind. Machen Sie diese Übung auf beiden Seiten – also auch so, als wären Sie ein Linkshänder (bzw. anders herum). So bleibt die Symmetrie Ihrer Muskulatur erhalten.

Führen Sie diese Übung so schnell Sie können aus, ohne dabei die Stabilität von Kopf, Wirbelsäule oder linker Hüfte zu verlieren. Adaptieren Sie diese Bewegung, um Ihren Downswing einzuleiten. Dabei zieht Ihr Körper Arme, Hände und Schläger in die richtige Position: Sobald die Körperrotation stoppt, werden Ihre Arme, die Hände und der Schläger ganz automatisch durch den Ball „katapultiert“.

Übungsanleitung

  1. Befestigen Sie den RIP Trainer an einer Tür, an einer Stange oder an einem Baum etwas über Kopfhöhe. Die Stelle, an der der RIP Trainer befestigt ist, befindet sich dabei hinter Ihren Fersen.
  2. Halten Sie das Gerät mit Ihrer linken Hand am Ende der Stange und drücken Sie sie gegen Ihre linke Hüfte.
  3. Greifen Sie die Stange mit der rechten Hand in der Mitte, wobei der Ballen nach oben zeigt (siehe Foto).
  4. Nehmen Sie nun die Ansprechposition ein und achten Sie auf die richtige Neigung der Wirbelsäule (s. Foto).
  5. Drehen Sie Ihre Hüften so weit es geht nach links. Erlauben Sie der rechten Hüfte und der Stange dabei, sich nach unten in Richtung Boden zu neigen.
  6. Ihre Schultern folgen der Drehung, wobei sich die rechte Schulter ebenfalls in Richtung Boden neigt.
  7. Drehen Sie die Schultern so weit wie möglich nach links, ohne dabei den Neigungswinkel der Wirbelsäule zu verändern (s. Foto).

Wenn Sie mit dieser Übung Probleme oder Fragen haben sollten, probieren Sie meine neue Online App „The Move Academy eCoach”. Sie finden hier eine detaillierte Beschreibung, ein Video und weitere Informationen: www.swing-simply.com/de/ecoach-2.

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