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Sieg beim 229. Versuch 29.04.2019

Jorge Campillo gewinnt mit der Trophée Hassan II sein erstes Turnier auf der European Tour
Jorge Campillo gewinnt mit der Trophée Hassan II sein erstes Turnier auf der European Tour
Ryan Palmer freut sich mit Jon Rahm über den Sieg bei der  Zurich Classic of New Orleans
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Minjee Lee ist seit ihrem Triumph bei der  Hugel-Air Premia LA Open neue Nummer zwei der Welt
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Laura Fünfstück landete - genau wie Esther Henseleit - beim Lalla Meryem Cup auf T4
Laura Fünfstück landete - genau wie Esther Henseleit - beim Lalla Meryem Cup auf T4
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Cejka unter den Top-15 auf der PGA Tour, starke Mannschaftsleistung der deutschen Damen in Marokko mit zweimal T4. Langer wird in Abwesenheit im Charles Schwab Cup-Ranking überholt.



European Tour: Trophée Hassan II 


Rabat, Marokko - Was lange währt, wird endlich gut. Es hatte sich in den letzten Monaten bereits angedeutet. Der Spanier Jorge Campillo bewies deutlich ansteigende Form, erreichte bei der Hero Indian Open den dritten Rang und landete weitere zweimal auf dem geteilten zweiten Platz. "Es hat bei mir eine Weile gedauert, aber jetzt spiele ich nicht nur gut, wie zu Beginn des Jahres, sondern putte auch noch seit dem März richtig solide", sagte Campillo im Vorfeld der Trophée Hassan II. Zudem outete sich der 32-jährige auch als Fan des Royal Golf Dar Es Salam:  "Ein toller Kurs, es ist schön hier herzukommen und diesen schönen Platz zu spielen".

Am vergangenen Wochenende hat er den Platz nicht nur gespielt, sondern er hat auch gewonnen. Der erste Triumph für Jorge Campillo auf der European Tour, auf der er seit zehn Jahren spielberechtigt ist. 228 Versuche hat er für den ersten Turniersieg gebraucht. Er zeigte auch am Sonntag keine Nerven als er an der 16 und der 17 jeweils ein Birdie spielte und mit insgesamt neun unter Par die Amerikaner Sean Crocker und Julian Suri sowie den Südafrikaner Erik van Rooyen auf Platz zwei verwies (-7).

"Es war ein weiter Weg", sagte Campillo bewegt. "Ich bin dankbar, aber es hat ein bisschen zu lange gedauert. Zu viele Stunden an harter Arbeit, die ich investiert habe, seit ich ein kleiner Junge war bis zu dem Sieg jetzt. Ich bin stolz, dass ich jetzt sagen kann, dass ich ein Sieger auf der European Tour bin. Viele Leute sagen, das ich wohl kein Gewinner bin, aber ich war schon bei den Amateuren ein Sieger. Es war nur eine Frage der Zeit und ich denke, ich habe das heute bewiesen".  

Die deutschen Vertreter taten sich auf dem Kurs vor den Toren der marokkanischen Königsstadt hingegen schwer. Max Kieffer und Marcel Siem waren als geteilte 49. bei fünf über Par noch die besten. Bernd Ritthammer, Max Schmitt, Philipp Mejow und Hurly Long hatten den Cut verpasst. Besser machte es der Österreicher Matthias Schwab, der auf T9 abschloss. 




PGA Tour: Zurich Classic of New Orleans

Avondale, USA - Die Zurich Classic of New Orleans gewann das Team Jon Rahm und Ryan Palmer. Seit dem Jahr 2017 wird die Zurich Classic auf dem TPC Louisiana im Zwei-Mann-Format ausgetragen, was für viele Spieler eine willkommene Abwechslung zum allgegenwärtigen Match Play darstellt. Aus insgesamt 80 Zwei-Mann-Teams kristallisierte sich am Ende das Siegerpärchen heraus, das in der Pressekonferenz vor dem Turnier bestätigt hatte, sich aufgrund des fehlenden Spielpartners für einander entschieden zu haben. 

"Viele Leute fragen, warum Ryan Palmer und ich in dieser Woche zusammenspielen. Wir beide brauchten einen Partner. Es hat irgendwie gepasst, ähnliches Spiel, es hat sich so angefühlt, als ob es eine gute Partnerschaft sein könnte", so Rahm am vergangenen Mittwoch. Er sollte recht behalten. Mit drei Schlägen Vorsprung (-26) setzten sich die beiden vor der europäischen Paarung Sergio Garcia und Tommy Fleetwood an die Spitze. Für Rahm der dritte Turniersieg auf der Tour, für Palmer der erste seit neun Jahren. 

"Er hat eine besondere Art zu spielen", so Palmer über Rahm. "Er wird viele Turniere gewinnen, mehrere Majors.... Ich fühle mich geehrt, ein Teil seiner Geschichte zu sein", zeigt sich der Amerikaner über den 24-jährigen Spanier beeindruckt. 

Das zuvor so hoch gehandelte Duo Patrick Reed und Patrick Cantalay enttäuschte hingegen. Nach einer 65 am Donnerstag, bedeutete die 75 am Freitag Koffer packen. Auch das vielversprechende Aussie-Duo Day/Scott verpasste den Cut. 

Viel besser machten es die beiden Deutschen mit ihren jeweiligen Partnern. Alex Cejka errang mit Alex Prugh einen starken geteilten 13. Platz (-18). Stephan Jäger gelang mit J.T. Poston eine Platzierung auf T22, unter anderem schlaggleich mit den Brüdern Brooks und Chase Koepka (-16). 




PGA Tour Champions: Bass Pro Shops Legends of Golf at Big Cedar Lodge

Ridgedale, USA - Beim Team-Event der Senioren auf den Plätzen Buffalo Ridge, Top of the Rock und Mountain Top siegte das Duo Tom Pernice und Scott Horch (-23) in Abwesenheit von Bernhard Langer, der erst Anfang Mai wieder beim Insperity Invitational zur Titelverteidigung antreten wird. 

Die beiden Amerikaner spielten ganze fünf Zähler Vorsprung  auf die Zweitplatzierten Paul Broadhurst und Kirk Triplett sowie Vijay Singh und Carlos Franco heraus. Durch seinen geteilten zweiten Rang liegen nun Kirk Triplett, als auch Scott Cameron, der auf T5 landete, im Charles Schwab Cup-Ranking vor Bernhard Langer. 


LPGA Tour: Hugel-Air Premia LA Open


Los Angeles, USA - Für Minjee Lee ist der Erfolg bei der Hugel-Air Premia LA Open (-14) gleichbeutend mit ihrem fünften LPGA Tour-Titel. Dank ihres Sieges mit vier Zählern vor Sei Young Kim und dreien vor Annie Park und Morgan Pressel, wird die 22-jährige Australierin seit dem heutigen Montag als neue Nummer zwei der Weltrangliste geführt. 

Die Deutschen taten sich auf dem Wilshire Country Club hingegen schwer. Isi Gabsa beendete die LA Open als beste Deutsche auf T48. Caro Masson und Sandra Gal hatten den Sprung ins Wochenende verpasst. 


Ladies European Tour: Lalla Meryem Cup

Rabat, Marokko - Den Lalla Meryem Cup, der zeitgleich zur Trophée Hassan II stattfand, gewann die Spanierin Nuria Iturrios mit 13 unter Par. Sie spielte satte sieben Zähler Vorsprung vor den Schwedinnen Caroline Hedwall und Lina Boqvist heraus. 

Eine starke Mannschaftsleistung vollbrachten auf dem Royal Golf Dar Es Salam die deutschen Damen. Allen voran stürmten Esther Henseleit und Laura Fünfstück auf den geteilten vierten Platz (-5). Komplettiert wird das gute Ergebnis durch T13 von Karolin Lampert (-1) sowie T21 von Olivia Cowan. Lediglich Leticia Ras-Anderica hatte den Cut verpasst. 


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