Verdrehte Schlagfläche 02.01.2018

TaylorMade M3
Der M3 mit verdrehter Schlagfläche
TaylorMade M3
M3: Y-förmiges Schienensystem erlaubt detaillierte Justierung
TaylorMade M3
TaylorMade M3
TaylorMade M4
TaylorMade M4 mit Geocoustic
TaylorMade M4
TaylorMade M4
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TaylorMade stellt seine neuen M3 und M4-Produktpalette vor. Vor allem die Driver haben eine interessante neue Eigenschaft. 

Mittlerweile ist es auf dem Schlägermarkt schwer geworden, etwas komplett Neues zu erfinden. Zu viele Anbieter, zu hoch die Frequenz, in der neues Produkte entwickelt werden. Doch die Entwickler bei TaylorMade sind sich vor allem bei den neuen Drivern M3 und M4 sicher, ein neues Zeitalter einzuläuten. Jenes Zeitalter, in dem die Schlagflächen der Hölzer nicht mehr gerade, sondern verdreht sind. 

Was ist neu?

Twist Face lautet das Schlagwort. Gigantische Datenmengen an Golfschlägen (mehr als eine halbe Million) wurden ausgewertet und Fehlschläge unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Jene Versuche, die am hohen äußeren Spitze des Schlägerblatts (Toe) getroffen wurden, erzeugten in den allermeisten Fällen eine Linkskurve (Hook). Umgekehrt hatten Ballkontakte an der Ferse der Schlagfläche nahe des Schaftes zumeist einen Slice zur Folge.

Um diesen Fehlschlägen entgegenzuwirken wurde die Schlagfläche an der äußeren Seite (Toe) leicht geöffnet und mit mehr Loft (vertikale Neigung der Schlagfläche) versehen, und gleichzeitig an der Innenseite geschlossen mit etwas reduziertem Loft. Fehlschläge dieser Art hätten spürbar bessere Ergebnisse zur Folge.

"Die Twist FaceTechnology stellt eine radikale Abkehr von traditionellen Schlagflächen dar", erklärt Brian Bazzel, Vize-Präsident Produktentwicklung. "Die Schläger wurden entwickelt, um weit verbreiteten Schwungtendenzen entgegenzuwirken."

Weitere Neuerungen des M3-Drivers im Überblick:

  • Y-förmiges Schienensystem erlaubt es, die Ballflugparameter einzustellen, 1000 verschiedene Möglichkeiten, den Schwerpunkt zu verschieben
  • hauchdünne und aus fünf schichtenbestehende Karbon-Krone
  • Hammerhead Slot – Aussparung an der Sohle, die die Ballgeschwindigkeit erhöhen soll

Spezifikationen:

  • Auch erhältlich als Version mit etwas kleinerem Schlägerkopf (440 statt 460 ccm)
  • Loft-Optionen: 8.5, 9.5, 10.5 und 12 Grad für Rechtshänder, 9,5 und 10,5 Grad für Linkshänder
  • Schäfte: MCA Tensei CK Red (high launch), Blue (mid launch) or White (low launch) in R, S und X-Flex, auf wunsch zwei Dutzend weitere Schaft-Optionen
  • Griff: Lamkin UTx cord
  • ab Februar erhältlich
  • Preis: 579 Euro

Der M4-Driver unterscheidet sich vom M3-Driver hauptsächlich durch den Fokus auf Fehlerverzeihung und geraden Schlägen, bei weniger Optionen für Feinjustierung (kein Schienensystem, dafür zusätzliches Gewicht an hinteren Teil der Sohle). Der M4 integriert wie sein Bruder die beiden Schlüssel-Neuerungen (Twist Face & Hammerhead) und soll mit Geocoustic™-Technologie an der Sohle die Schlagfläche vergrößern und einen satten Sound produzieren. Zusätzlich bietet das Draw-Modell des M4 (mehr Gewicht an der Innenseite des Schlägers und mehr Offset) slice-geplagten Spielern eine Option, mehr Fairways zu treffen.

Spezifikationen:

  • Loft-Optionen: 8.5, 9.5, 10.5 und 12 Grad für Rechtshänder, 9,5 und 10,5 Grad für Linkshänder, 10,5 und 12 Grad für Damen
  • Schäfte: Fujikura Atmos Red in A, R, S und X-Flex, TM-Tuned 45 (L) Schaft für Damen
  • Griff: TM/Lamkin Dual Feel
  • ab Februar erhältlich
  • Preis: 449 Euro

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