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Energiebündel 08.01.2019

TaylorMade TP5x
TaylorMade TP5x
TaylorMade TP5
TaylorMade TP5
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TaylorMade setzt bei den neuen Modellen der TP5-Serie vor allem auf ein neues Material, das gleich mehrere Vorteile mit sich bringen soll.



Mit dem Namen seiner Premium-Bälle war es immer so eine Sache bei TaylorMade. Erst Penta, dann Lethal - und jetzt TP5. Bei letzterem soll es nun erstmal bleiben. TaylorMade setzt auf die TP5-Serie, um den Ballmarkt zu erobern. 

Erreichen will man dies weiterhin über den Aufbau mit fünf Schichten, vor allem aber über die Integration eines neuen Materials. Der Name: HFM – was für "high flexible material" steht. Es soll maßgeblichen Anteil daran haben, die Ballgeschwindigkeit signifikant zu erhöhen.

Die Charakteristik von HFM ist im Wesentlichen die einer fest gewickelten Feder, die den Energietransfer beim Ballkontakt verbessern soll. HFM ist Bestandteil des neuen Speed-Layer-Systems, die inneren Schichten des Balles, die nach außen zunehmend steifer werden.

"Wir wussten, dass es eine Möglichkeit gibt, die Golfbälle noch schneller zu machen. Unsere Forschungen über die Interaktion von Driver und Ball im Moment des Aufpralls sowie die Entwicklung eines neuen Materials (HFM) haben uns die Möglichkeit gegeben, die Kompression bei jeder Schwunggeschwindigkeit effizienter in Geschwindigkeit umzuwandeln. Das neue Speed-Layer-System (SLS) steuert die Spin-Raten, die für die Leistung von Driver, Eisen und Wedge entscheidend sind." 
Eric Loper, Director of Golf Ball R&D 

Der Kern der Tp5-Modelle (Tri-Fast Core) besteht aus einem extra großen, niedrig komprimierten Innenkern. Hier unterscheiden sich die TP5 von den TP5x Modellen, da letztere eine höhere Kompression im Kern haben. Es folgen ein progressiv steiferer Außenkern und der Mantel des Kerns. Die Kombination dieser drei Schichten soll den Abflugwinkel des Balles erhöhen sowie den Luftwiderstand verringern. Das erhoffte Ergebnis – natürlich – mehr Weite vom Abschlag und bei den Schlägen ins Grün.


Ein Blick ins Innenleben des TP5

Der Mantel der Bälle (Dual-Spin Cover) verfügt über eine weiche Urethan-Schicht und eine 30 Prozent steifere Innenschicht. Dieses System soll dafür sorgen, dass der Ball um die Grüns die gewünschten Spin-Werte generiert, indem die starre Innenhülle die weiche Urethanhülle des Balles in die Grooves der Schläger drückt. Bei den Abschlägen soll der gleiche Effekt dafür sorgen, dass sich die Schlagfläche der Hölzer stärker verbiegt und dadurch mehr Trampolineffekt entsteht.

Um eine verbesserte Gesamthaltbarkeit zu erreichen, verfügt der neue Mantel über eine neues Urethan-Gemisch und verbesserten Lack.

TP5 oder TP5x?

Der TP5 bietet ein weicheres Schlaggefühl, startet niedriger bei Eisenschlägen und hat mehr Spin um die Grüns herum (+300 rpm im Vergleich zu TP5x bei 100 Yards), während der TP5x ein festeres Schlaggefühl hat und höhere Flugkurven bei Eisen erzeugt. 

Auf der Tour setzt beispielsweise Rory McIlroy auf den TP5, während Dustin Johnson, Jon Rahm und Jason Day sich voraussichtlich in Richtung TP5x-Modell bewegen werden.


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