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Team Stenson ist sein Geld wert 10.05.2015

Henrik Stenson mit seinem Caddie Gareth Lord
Shane Lowry
Rory McIlroy
Rory McIlroy
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Dubai, VAE – Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen: Nach zwei Runden auf dem Earth Course hat sich der Schwede Henrik Stenson eine Führung von zwei Schlägen erspielt. Ein Gewinn hier in Dubai wäre die erste Titelverteidigung in der Karriere des Schweden. Das Eintrittsgeld lohnt sich. Die Schläge, die Stenson auf den Jumeirah Golf Estates in seinem Repertoire hat, kann man sich ruhig in Endlosschleife auf Youtube & Co. ansehen. Wie der Schwede beispielsweise ein 3er-Holz aus dem Rough aus knapp 300 Metern an die Fahne nagelt – man muss es gesehen haben, sonst würde man nicht glauben, dass das möglich ist. Mit Schlägen wie diesen und einem außergewöhnlichen Gefühl auf den Grüns bringt Stenson am zweiten Tag auf dem Earth Course eine 66er-Runde (-6) ins Clubhaus. Damit hat sich Stenson einen Vorsprung von zwei Schlägen auf seine direkten Verfolger erarbeitet. Ein Trio bestehend aus Danny Willett aus England, dem Schotten Richie Ramsay und der Nummer 1 der Welt, Rory McIlroy, sitzt dem Schweden derzeit im Nacken. Stenson: "Ich habe schon im Vorfeld des Turniers gesagt, dass mir der Platz hier außerordentlich gut liegt. Zwar kann ich mir den Titel im Race to Dubai nicht mehr holen – den hat sich Rory schon gesichert – ich habe aber zumindest noch die Chance, hier meinen Titel zu verteidigen. Und das ist mein Ziel." Für Stenson wäre dieser positive Abschluss wichtig für eine Saison, in der er nach dem Gewinn des FedExCups in den USA und dem Gewinn des Race to Dubai im vergangenen Jahr keinen Sieg mehr für sich verbuchen konnte. Einen positiven Saisonabschluss für ein bereits erfolgreiches Jahr suchen auch die beiden deutschen Spieler im Feld. Martin Kaymer, bereits mit zwei Siegen, darunter dem U.S. Open-Titel, und Siem, siegreich beim BMW Masters in Shanghai, haben sich zur Halbzeit in Dubai im Mittelfeld platziert. Kaymer (T23.) geht mit einem Rückstand von sieben Schlägen auf den Führenden in die Finalrunden. Marcel Siem kämpft sich trotz Rippenverletzung mit einer 66er-Runde (-6) nach vorne und geht vom geteilten 26. Platz aus ins Wochenende. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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