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Der Tunnel zum Erfolg 22.01.2020

Es ist eine weit verbreitete Fehlwahrnehmung, dass der Golfball nach links fliegt, wenn sich die Hände nach dem Treffmoment links von der Ziellinie bewegen.
Es ist eine weit verbreitete Fehlwahrnehmung, dass der Golfball nach links fliegt, wenn sich die Hände nach dem Treffmoment links von der Ziellinie bewegen.
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Jonathan Taylor erklärt, auf welcher Bahn Sie die Hände während des Schwungs bewegen sollten.

Jonathan Taylor ist Fellow of the English PGA sowie G1 Class Professional der PGA of Germany

Auf Ihrer Suche nach der perfekten Position im Treffmoment möchte ich, dass Sie sich auf den Weg konzentrieren, den Ihre Hände beim Schwung durch den Ball nehmen sollten. Viele Golfspieler verstehen den Weg der Hände nicht wirklich und glauben, dass sie dem Schläger durch den Ball helfen sollten, indem sie beim Versuch, den Slice zu bekämpfen, ihre Hände in Richtung Ziel oder sogar rechts vom Ziel schwingen (Rechtshänder). Das ist das Schlimmste, was man tun kann! 

Weil Sie den Ball nicht in der Hand haben, sondern den Golfschläger, müssen Sie zuerst verstehen, wie sich der Schläger bewegen muss, um den Schlägerkopf entlang der Ziellinie mit der korrekt zum Ziel ausgerichteten Schlagfläche zu bewegen.

Hände in den Tunnel

Der Golfschläger dreht sich während des Schwungs nicht um das Ende des Schaftes, sondern um einen Punkt in der Mitte des Griffs zwischen Ihren Händen. Das bedeutet, dass sich die Hände durch den Treffmoment um den Körper herum links vom Ziel bewegen müssen und nicht entlang der Ziellinie. Es ist, als ob die Hände in der Abwärtsbewegung in einen Tunnel in Taillenhöhe eintreten, der sie um den Körper herum und über die linke Schulter nach oben führt statt in einer geraden Linie zum Ziel.

Viele denken dann fälschlich, dass der Golfball links vom Ziel fliegt. Jedoch: durch das Ziehen des Griffendes um den Körper katapultieren Sie den Schlägerkopf nach außen und gehen von Ihrem Körper die Ziellinie hinunter, was die Drehung der Schlagfläche verzögert. 

Wie immer ist Golf entgegengesetzt intuitiv und Sie müssen das Gegenteil von dem tun, was Sie sich ursprünglich vorstellen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.


Stellen sie sich einen Hockeyschläger vor: Wenn sie den Schläger zum Ball freigeben, muss sich das Ende des Schlägers nach oben und links vom Ziel bewegen, damit sich der Schlägerkopf nach unten und entlang der Ziellinie bewegen kann.



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