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The Show must go on! 30.01.2014

61st PGA Merchandise Show, Orlando, Florida
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GOLF TIME USA-Korrespondent Dominik Krautschun versorgt Sie wöchentlich mit News und Geschichten rund um das Thema Golf – direkt aus den Vereinigten Staaten. Diese Woche: Die 61. PGA Merchandise Show in Orlando, Florida – ist sie das Zentrum der Golfwelt? Mit einem mittlerweile dreistelligen Millionenbudget veranstaltet die PGA of America seit 61 Jahren die größte Golfmesse der Welt. Diese Woche haben über 50.000 Besucher aus aller Welt den Weg ins sonnige Florida auf sich genommen, um sich über die neuesten Produkte und Programme der Golfwelt zu informieren. Über 1000 Aussteller bieten den Besuchern ihre Neuigkeiten im Orange County Convention Center an. Würde man die Messestände der Aussteller aneinander reihen, würden sie eine Länge von über zehn Meilen erreichen. Innerhalb der Messehallen ist übrigens die größte Indoor-Driving-Range der Welt aufgebaut. Celebrities wie Graeme MacDowell, Ian Poulter oder der Immobilien-Mogul Donald Trump beehren die Besucher mit ihrer Anwesenheit. Der US TV-Sender Golfchannel überträgt logischerweise jeden Tag mehrere Stunden live von der viertägigen Messe. Und obwohl die großen Hersteller beklagen, dass immer weniger Menschen in den USA mit dem Golfsport anfangen, wächst die größte Golfmesse der Welt jedes Jahr (alleine dieses Jahr sind 300 Aussteller neu dabei). Bei einer Gesamtbevölkerung der USA von knapp 313 Millionen Menschen haben ca. 30 Millionen Amerikaner einen Satz Golfschläger in der Garage stehen. Regelmäßig spielen laut Studien der PGA of America ca. 25 Millionen US-Amerikaner Golf. Es ist ja auch so einfach. Platzreifekurse gibt es nicht. 20 Dollar und ein paar alte Eisen in der Hand reichen, um mit etwas Glück ganz ausgezeichnete Plätze spielen zu dürfen. Wenn man dazu Deutschland im Vergleich sieht: Mit knapp 82 Millionen Einwohnern kann sich die Bundesrepublik über 637.735 registrierte Golfer freuen. Erst vergangenes Jahr haben sich 2.638 Golfspieler neu in einem Club angemeldet. Das entspricht einem hart erarbeiteten Wachstum von 0.4 Prozent... Über Wachstum würden sich die US-amerikanischen Kollegen allerdings sehr freuen, denn seit Jahren sinkt die Zahl der Golfer in den USA – trotz des "Easy Access". Als vor einigen Jahren die kritische Marke von 30 Millionen aktiven Golfern in den USA unterschritten wurde, setzten sich Hersteller und die PGA of America an einen Tisch und riefen die Initiative "Grow the Game" ins Leben. Mit allerlei Programmen, Aufrufen und Aktionen wird seither in den USA dafür getrommelt, doch wieder mehr Menschen für das Golfspiel zu begeistern. Wann sich erste Ergebnisse zeigen werden? Das steht noch in den Sternen. Auf der 61. PGA Show diese Woche gab es zumindest noch keine validen Zahlen... Und selbst wenn die Ergebnisse nicht überragend sein werden – kommendes Jahr wird die 62. PGA Merchandise Show wieder in Orlando, Florida, stattfinden. Es wird garantiert einen neuen Besucherrekord geben und die Preise für einen Messestand werden mindestens zehn Prozent teurer sein als im Vorjahr. Warum? Da könnte man genauso gut fragen, warum irgendwann mal jemand auf die Idee gekommen ist, ein 1er-Eisen zu bauen... Schreiben Sie mir: [email protected] Ausgewählte Beiträge werden hier veröffentlicht. Dominik Krautschun, Jahrgang ‘70, lebt in Naples, Florida, der "Golf Capital of the World". Der Schreibtisch des Hcp -4,3-Golfers steht auf der Driving Range des Foxfire Golf & Country Club. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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