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Todd und Wiesberger dabei, Siem nicht 30.03.2015

Brendon Todd
Brendon Todd
Marc Warren
Harris English
Marcel Siem
Bernd Wiesberger
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San Antonio, Texas/Agadir, Marokko - Als Einziger derer, die noch Chancen auf eine Teilnahme am diesjährigen Masters in Augusta hatten, gelingt Brendon Todd der Einzug in die Top 50 der Weltrangliste. Dafür reicht ihm ein T30. Platz bei der Valero Texas Open. Eine Glanzleistung vollbrachte der 29-Jährige nicht: Seine Rundenergebnisse (73, 70, 75, 74) bedeuteten in der Endabrechnung einen Score von 4-über Par. Das reichte für den geteilten 30. Rang bei der Valero Texas Open. Und durch diese Platzierung sammelte Brendon Todd genügend Punkte, um sich im Official World Golf Ranking (OWGR) noch zwei Plätzchen nach vorne zu schieben - von 51 auf 49. Neben Jimmy Walker, der das vorletzte PGA-Turnier vor dem ersten Major des Jahres gewann, war Todd deshalb wohl der zweitglücklichste Spieler auf dem TPC San Antonio. Denn durch seinen Einzug in die Top 50 der Weltrangliste ist Todd nun fürs Masters in zwei Wochen gesetzt. Hätte er seinen Putt zum Birdie auf Loch 18 in Runde 4 verschoben, wäre dieser Traum jäh zerplatzt. Die letzte Chance, sich am Wochenende noch für Augusta zu qualifizieren, hatte neben Todd einige Spieler - sowohl auf der PGA als auch auf der European Tour. Zum Beispiel Harris English. Der U.S.-Amerikaner landete, wie Kollege Todd, auf Rang T30 der Valero Texas Open. Die magische 50er-Grenze im OWGR überschreitet er damit allerdings nicht. Er bleibt auf Rang 53, eine Einladung zu Masters flattert daher an seinem Briefkasten vorbei. Wie eng Freud' und Leid manchmal beieinander liegen, musste auch Marc Warren schmerzlich erfahren. Der Schotte lag vor dem PGA-Turnier in Texas auf Rang 52 des OWGR. Zwar verbesserte er sich durch seinen T35. Platz bei der Valero Texas Open, aber eben nur um einen Platz. Somit ist Warren der oft zitierte erste Verlierer im Rennen um die Last Minute-Masters-Tickets 2015. Auch für einige der European Tour-Spieler bleibt das Clubhaus in Augusta vom 9. bis 12. April geschlossen. Alexander Levy war vor dem Wochenende 54. der Welt. Ein geteilter 2. Platz bei der Trophée Hassan II in Agadir, Marokko, hätte die Qualifikation fürs Masters bedeutet. Doch der Franzose scheiterte bereits am Cut. Das gleiche Schicksal ereilte Marcel Siem. Der viermalige European Tour-Champ aus dem Rheinland hatte ebenfalls noch Chancen, in Augusta dabei zu sein - wenn auch eher theoretischer Natur. Denn der 34-Jährige hätte in Marokko gewinnen müssen. Nach Tag 1 sah es noch gut aus (-4, Rang T6). Doch durch seine 79er-Runde (+7) am zweiten Tag verpasste Siem den Cut und damit auch das Masters 2015. Der einzige österreichische Tour-Pro Bernd Wiesberger ist dagegen mit dabei, wenn sich in Augusta die Crème de la Crème der Golfwelt misst. Als erster Golfprofi überhaupt aus der Alpenrepublik erhält der 29-Jährige eine Einladung zu dem prestigeträchtigen Event. © GOLF TIME Verlag GmbH


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