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Coverstory: 42. Ryder Cup DER FIGHT
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Sieben Tipps für längere Abschläge 27.06.2018

Longhitter: Tony Finau
Longhitter: Tony Finau
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Tony Finau gehört zu den längsten Drivern auf der PGA Tour. Im Profi-Tipp erklärt er, auf was es beim Abschlag ankommt.


1. Driving ist die Grundlage

Die gesamte Driving-Performance – Distanz und Genauigkeit – ist entscheidend für gute Ergebnisse. Selbst wenn Sie wirklich gut im Putten und Chippen sind, bekommen Sie nur Chancen, wenn Sie den Ball ins Spiel und in die richtigen Bereiche auf den Fairways bringen. Alles beginnt beim Abschlag. Wenn ich gut abschlage, bin ich sehr zuversichtlich, was meinen Score angeht. Dann bekomme ich auch einen guten Touch beim Putting und gebe mir viele Chancen auf ein gutes Ergebnis.

2. Die Grundlagen sind das wichtigste

Ich achte immer darauf, dass mein Griff am Schläger richtig sitzt und der Ball nahe an meiner linken Ferse ist. Ich möchte mit gebeugten Knien und aktiviertem Rumpf in eine athletische Position kommen, um ausbalanciert zu sein für einen kräftigen, dynamischen Schwung. Dann muss ich nur noch sicherstellen, dass meine Schulter und mein Körper dorthin ausgerichtet sind, wohin der Ball starten soll. Wenn diese kleinen Dinge nicht stimmen, versucht man, den Drive anzupassen, anstatt ihn mit einem guten Setup zu steuern. Das Setup ist so wichtig, es stellt alle anderen Faktoren für einen langen Drive in den Hintergrund.

3. Nutze einen Trigger, um den Schwung zu starten

Ein Auslöser ist so wichtig, weil wir in diesem Spiel in eine Reihe von verschiedenen Situationen geraten. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Abschlag am Donnerstagmorgen und dem Abschlag am Sonntagnachmittag. Wenn man da nicht über einen konstanten Trigger verfügt, stimmt das Timing schnell nicht mehr. Ein konstanter Auslöser ist also super wichtig, besonders wenn man unter Druck steht. Ich nutze als Trigger einen leichten Druck nach vorne, ebenso wie ich ihn beim Putten ausübe.



4. Spannung aufbauen

Sie müssen sicherstellen, dass Sie auf dem höchsten Punkts des Rückschwungs maximale Spannung aufgebaut haben, damit Sie einen aggressiven Zug zum Ball haben. Für mich ist der Schlüssel das Gefühl, am höchsten Punkt meines Rückschwungs „geladen“ zu sein – viele Leute sprechen auch davon, den Rückschwung zu beenden. Von dort aus kann man bequem zum Ball übergehen. So bekomme ich die maximale Distanz und auch die Kontrolle. Stellen Sie sicher, dass Sie oben geladen sind, indem Sie einen Moment innehalten. Versuchen Sie sogar, Bälle von dieser Position aus zu treffen, um die Folge im Abschwung und die Konstanz im Treffmoment zu verbessern.

5. Flexible Schultern und Hüfte

Für einen langen Drive müssen die Hüften flexibel und schnell sein. Ihre Schultern müssen sich beim Takeaway vom Ball ent- fernen und im Abschwung „durch den Ball“ bewegen. Sie brauchen zudem eine gute Rumpfmuskulatur, um Ihre Flexibilität zu kontrollieren.

6. Balance verbessern

Die besten Spieler der Welt, die den Ball weit schlagen, schwingen im Gleich- gewicht, schwingen in sich selbst und ver- suchen nicht bewusst, weit zu schlagen. Die Länge ist eine Folge des Treffmoments. Ich nenne es den Moment der Wahrheit. Wenn du Kontakt aufnimmst, wird durch die Art und Weise, wie der Ball reagiert, deutlich, ob du etwas richtig oder falsch gemacht hast. Ich versuche nicht, weit zu schlagen, aber meine Distanz ist das Ergeb- nis, wenn ich für diesen einen Moment im Gleichgewicht bleibe und ein gutes Ergebnis schaffe. Ich habe 80 bis 90 Prozent meines Gewichts auf dem Vorderfuß beim Aufprall und möchte mein Finish halten.

7. Bohre ihn in den Wind

Ich mag es, einen zurückhaltenden Low-Punch-Cut in den Wind zu schlagen. Ich habe dabei das Gefühl, dass ich mich hart durch den Treffmoment drehen und mein Finish abkürzen muss. Mein Finish ist viel niedriger, wenn ich versuche, den Ball tief in den Wind zu schlagen. Ich denke ein- fach nur „punch durch den Ball“ und daran, ein niedriges Finish zu erzeugen. 


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