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Coverstory: 42. Ryder Cup UNSCHLAGBAR
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Das magische Dreieck 20.07.2018

Chip it easy!
Chip it easy!
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Der Chip – sehr simpel, aber gar nicht so einfach. Michael Hearn gibt Ihnen eine Anleitung, mit der Sie Ihr kurzes Spiel verbessern können.


Michael Hearn, Fully Qualified PGA Golfprofessional (G1), Leiter der Golfschule im G&CC Velderhof

"Eigentlich ist der Chip doch ganz einfach." Das hören viele Golf­amateure immer wieder von ihren Mitspielern oder Clubkameraden. Doch wenn die dann selbst vor einem 15 Meter-bergab-Chip stehen, bewahrheitet sich der Spruch: "Der Chip – sehr simpel, aber gar nicht so einfach." Um den vermeintlich leichten Schlag kontrolliert ausführen zu können, muss man auf einige Faktoren achten. 

Dazu zählen die Standposition, die Schlägerhaltung, die Gewichtsverlagerung und das Bewegungsmuster, das sich von einem Pitch- oder Eisen-Schlag unterscheidet.  

Standposition: Wenn man sich für einen Chip ausrichtet, sind die Füße je nach Länge des Chips enger (kurzer Chip) oder breiter (langer Chip) zueinander aufgestellt. Der Ball sollte auf Höhe der rechten Ferse liegen (bei Rechtshändern).

Schlägerhaltung: Die Schlagfläche wird mittig hinter dem Ball aufgesetzt, sodass sie in Richtung des Ziels ausgerichtet ist.

Gewichtsverlagerung: Das Körpergewicht befindet sich deutlich stärker auf dem vorderen Bein. Für Rechtshänder also auf dem linken Bein.

Einfaches Bewegungsmuster

Beim Chip-Schlag pendelt der Schläger gerade vor dem Körper. Anders als beim Schlag mit dem Pitching Wedge oder Eisen bleibt das Handgelenk fest. Dass der Ball auch beim Chip in einem Winkel nach oben abfliegt, dafür sorgt einzig und allein der Loft des Schlägers. Darauf sollten Sie sich verlassen und nicht die Hände ins Spiel bringen.

Startpunkt : Die Unterarme und Hände bilden ein Dreieck. Mit dem pendeln wir den Schläger in eine Aufwärtsbewegung.

Transition:  Ist der höchste Punkt des Pendels erreicht, leiten wir die Abwärts­bewegung ein. Wie zu sehen, winkelt das linke Handgelenk (bei Rechtshändern) nur minimal.

Abschwung : Kurz bevor der Schlägerkopf den Ball trifft, stellen wir das linke Handgelenk wieder gerade, die Schlagfläche zeigt nach vorne.

Treffmoment : Die Schlagfläche ist square, das Pendel erzeugt seine höchste Energie und befördert den Ball nach vorne. Der Loft des Schlägers sorgt für Höhe im Flug des Balles.




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