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Fakten, Rekorde und Zahlen 12.06.2018

Martin Kaymer bei der U.S. Open 2014
Schattenmann mit Pokal: Martin Kaymer bei der U.S. Open 2014
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Die U.S. Open steht vor der Türe. Wir haben unnützes, aber hochinteressantes Wissen zum zweiten Major des Jahres gesammelt, mit dem Sie ihre Golfkameraden auf die Nerven gehen können.



Die U.S. Open wird als ultimativer Test vermarktet. Und zumeist bestätigt sich die Androhung der Veranstalter. Allerdings ging das Ergebnis des Siegers nach vier Runden in den vergangenen zehn Jahre nur zwei Mal über Par. 2012 im Olympic Club und 2013 Merion (jeweils +1) konnte der Platzstandard nicht unterboten werden. Zwei Mal gab es im vergangenen Jahrzehnt sogar das U.S. Open-Rekordergebnis von 16 unter Par zu bestaunen: Rory McIlroy zerlegte den aufgeweichten Platz des Congressional Country Clubs  2011 und bei der letzten Austragung hatte Brooks Koepka wenige Probleme mit den weitläufigen Fairways von Erin Hills. Die Veranstalter haben also eine Rechnung offen.

Zehn Jahre ist es nun auch her, seitdem Tiger Woods zuletzt einen Major-Pokal in den Himmel strecken durfte. Bei der U.S. Open 2008 verlangte ihm Rocco Mediate alles ab. Ein 18-Loch-Montagsstechen brachte schließlich die Entscheidung. Es war vorerst auch das letzte Stechen über die volle Distanz bei einer U.S. Open. In Shinnecock Hills und in Zukunft gilt: Zwei Löcher Zählspiel, dann bei Gleichstand Sudden Death. Schade eigentlich.

Tiger in Torrey: Magische Momente

Das höchste Ergebnis, das je bei einem Loch der U.S. Open fabriziert wurde? Eine 19 auf einem Par 4. Es war die 16 im Cherry Hills Country Club im Jahr 1938. Der Rekordhalter: Ray Ainsley. Der Club-Pro aus Kalifornien versenkte seine Annäherung in einen Bachlauf vor dem Grün. Anstatt einen Strafdrop zu nehmen, beschloss er, den Ball vom Wasser aus zu spielen. Als dieser mit der Strömung driftete, drosch er immer wieder auf ihn ein und weigerte sich hartnäckig, einen Drop zu nehmen.

25 Mal in Folge ist Ernie Els bei einer U.S. Open dabei. Er ist damit der Rekordhalter im Feld.

Unter Par ging es bei der letzten Austragung in Shinnecock Hills im Jahre 2004, als Retief Goosen gewann. Allerdings nicht am Finalsonntag. Die beste Runde am Sonntag war damals eine 71 (eins über Par). Der Schnitt betrug 78,72 Schläge bei Par 70. Billy Mayfair kam beispielsweise mit einer 89 unter die Räder. Er verlor alleine 14 Schläge auf den Front Nine. Die Spieler protestierten. Die grenze zwischen schwierig und unfair war ihrer Meinung nach überschritten.


Kein Zuckerschlecken: Retief Goosen bei der U.S. Open 2004

Auch Martin Kaymer hält einen Rekord bei der U.S. Open. Nie in der Geschichte hatte ein Spieler nach zwei Runden weniger Schläge auf dem Konto. Kaymer begann das Wochenende in Pinehurst nach zwei 65er Runden mit 130 Schlägen.

Auch J.D. Tucker hält eine Bestmarke. Allerdings keine wirklich erfreuliche. Mit 157 Schlägen hält er die Bestmarke der höchsten Runde. 1898 im Myopia Hunt Club hatte Tucker wohl die härteste Zeit, die jemals ein Spieler bei der U.S. Open hatte. Nach dem Horror-Auftakt verbesserte er sich in Runde zwei um 57 Schläge, schaffte es aber immer noch nicht unter die 100er-Marke. 

6803 Meter spielt sich der Kurs von Shinnecock Hills lang. Eine Ansage bei Par 70. Mit dieser Länge gehört er allerdings nicht zu den Top Ten der längsten Setups der Geschichte. Erin Hills hält den Rekord 7.173 Metern in Runde eins. Allerdings bei Par 72. Bei der ersten Austragung der U.S. Open in Shinnecock Hills spielte sich der Platz im Jahre 1896 übrigens gerade einmal 4.044 Meter lang.


Shinnecock Hills auf Long Island

Genau 9.049 Spieler versuchten sich über die diversen Qualifikationsturniere für die U.S. Open zu qualifizieren. 156 Akteure sind es im Hauptfeld. In Martin Kaymer leider nur ein Deutscher.

Mit ein Grund für die rege Teilnahme an den Quali-Events: die 2,16 Millionen U.S.-Dollar Siegerscheck. Insgesamt wird um zwölf Millionen U.S.-Dollar gespielt.


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