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Verbrechen lohnt sich nicht 08.03.2014

Crime Scene – do not cross
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GOLF TIME USA-Korrespondent Dominik Krautschun versorgt Sie wöchentlich mit News und Geschichten rund um das Thema Golf – direkt aus den Vereinigten Staaten. Diese Woche: Die Golf-Welt als Tatort von Gewalt und Gesetzesverstößen... Golf ist eine eigene Welt. Und daher gibt es in dieser Golf-Welt, da auch sie nicht perfekt ist, Vandalismus, üble Nachrede und, und, und... Quer durch die USA haben sich in der vergangenen Zeit mal wieder ein paar Verbrechen ereignet, die entweder auf dem Golfplatz stattgefunden haben – oder direkt mit Golf zu tun haben. Eine Auswahl des aktuellen Polizei-Golfreports, Teil 1: Die Geduld verloren: Ende Januar twitterte Greg Hall, der Superintendent des Fairwood Golf and Country Club in Washington dieses Foto. Ein ungeduldiger Golfer war trotz Frostwarnung mit seinem Golfcart auf die Runde gegangen und hinterließ somit Spuren auf dem Fairway, die wohl erst frühestens Ende März wieder verschwunden sein werden. Der Übeltäter konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden – es wird aber weiterhin nach ihm gefahndet, schließlich ist der County Sheriff Mitglied des Fairwood CC und schätzt einen gut gepflegten Platz. Jugendsünden: Anfang Februar hatten ein paar Teenager offensichtlich Riesenspaß auf einem Golfplatz. Laut dem lokalen TV-Sender KFSN hatte eine Gruppe Teens in Fresno, Kalifornien, mitten in der Nacht die Garage des Yosemite Lakes Park Golf Course aufgebrochen und sich ein paar Golfcarts, sagen wir, ausgeliehen. Mit den Carts düsten die angetrunkenen Kids dann Vollgas über den Platz. Insgesamt vier Carts hatte die Clique mehr oder weniger unter ihrer Kontrolle. Nachdem die Truppe schließlich eine ganze Anzahl von Grüns und Abschlägen verwüstet hatte, begannen sie die Golfcarts zu ramponieren, in Brand zu setzen und versenkten ein Cart schließlich in einem Wasserhindernis. Einer der Amok-Fahrer hatte daraufhin noch die glänzende Idee, alle Überwachungskameras der Garage herunterzureißen, um die Spuren des nächtlichen Irrsinns zu verwischen. Dass die Videoaufnahmen jedoch nicht in den Kameras direkt sondern in der Überwachungszentrale gespeichert worden waren, das kam den kleinen MacGyvers nicht in den Sinn. Noch in der gleichen Nacht konnte die Polizei von Fresno die Clique verhaften. Sie müssen sich nun vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf Vandalismus, schwerer Diebstahl und Brandstiftung. Die Beherrschung verloren: Canh Oxelson verdiente bisher bis zu 3000 Dollar am Tag als Doppelgänger von Tiger Woods. Offensichtlich ist dem jungen Mann, der auch als Director of College Counseling an der Horace Mann Schule arbeitet, sein Ruhm zu Kopf gestiegen. Am 13. Februar berichtet die New York Post, dass der 42-jährige Oxelson verhaftet wurde. Er drohte seiner Ex-Freundin Minochy Delanois damit, Nacktfotos von ihr zu veröffentlichen und an ihren Boss zu schicken. Minochy ging zur Polizei und erstattete Anzeige. Wenig später kamen die Sheriffs. Nach einem Tag und einer Nacht durfte Oxelson das Gefängnis wieder verlassen. Er wird in Zukunft allerdings eine ganze Reihe von Auflagen erfüllen müssen. Als Grund für seine Erpressungsversuche nannte der 42-Jährige übrigens seine momentane Lage und den Frust der daraus entstanden ist: Nicht nur hatte Minochy Delanois ihn kürzlich verlassen – vor allem die Eskapaden von dem echten Tiger Woods hätten ihm als Doppelgänger enorm geschadet. Nachdem Woods' zahlreiche Affären ans Tageslicht gelangt waren, blieben auch für den Doppelgänger Oxelson Jahr für Jahr immer mehr lukrative Werbeverträge und TV-Auftrittte aus – bis er schließlich Anfang dieses Jahres pleite ging. Well... Haben auch Sie Kurioses auf dem Golfplatz erlebt? Schreiben Sie mir: [email protected] Ausgewählte Beiträge werden hier veröffentlicht. Dominik Krautschun, Jahrgang ‘70, lebt in Naples, Florida, der "Golf Capital of the World". Der Schreibtisch des Hcp -4,3-Golfers steht auf der Driving Range des Foxfire Golf & Country Club. © GOLF TIME Verlag GmbH Artikel zu diesem Thema:


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