03.02.2021 | 10:06

Arccos Caddie – die Kraft der Daten

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Die Golf-App Arccos Caddie will auch 2021 für Furore sorgen – mit neuen Partnern und innovativen Möglichkeiten. Ein Rück- und Ausblick.


Die Jahresbilanz von Arccos kann sich sehen lassen: 400 Millionen Schläge und sechs Millionen Runden gingen in die Statistik ein. Golfer haben sich in 194 Ländern für das Tracking-System entschieden – und ihr Handicap in der Folge um durchschnittlich fünf Schläge verbessert. Mehr als acht Schläge besser macht die App laut eigenen Angaben alle Golfer mit einem Handicap höher als 20.

Noch nie etwas von Arccos gehört? Dann eine kurze Zusammenfassung: Mithilfe von kleinen Sensoren an den Griffen und dem Smartphone in der vorderen Hosentasche (alternativ via Apple Watch oder Clip am Gürtel) erfasst das System die Schläge einer gesamten Runde automatisch. In der App findet der Golfer die Daten ansprechend präsentiert.

Das System beinhaltet einen mithilfe von künstlicher Intelligenz gesteuerten Entfernungsmesser und Caddie-Ratschläge für so gut wie jedes Loch auf der Golfwelt. Dabei berücksichtigt: Luftfeuchte, Wind, Temperatur und Höhenunterschiede.

Arccos Caddie – neuer Partner und innovative Features

Dass sich Arccos auf dem Markt mehr als etabliert hat, kann man sowohl an den Daten als auch an den Partnern sehen. Das Unternehmen arbeitet zusammen mit Microsoft im Bereich künstliche Intelligenz. In der Golfindustrie setzt neben Cobra und Ping mittlerweile auch TaylorMade auf die smarten Sensoren.

Für 2021 will Arccos mit Smart Distance Club Averages überzeugen. Durch die Nutzung neuer Algorithmen soll nun auch die Beschaffenheit des Bodens zur Geltung kommen. Das Arccos Caddie Team Program bietet ein spezielles Paket, das die App mit maßgeschneidertem Training kombiniert. Die Zielgruppe: High School-, Universitäts-, College- und Nationalmannschaften. Dabei können Trainer und Trainerinnen auf die Daten der Spieler auf dem Platz zugreifen und diese analysieren.

Auch beim Spiel auf den Grüns gibt es frische Optionen: Beispielsweise die Möglichkeit, die Positionen des zweiten und dritten Putts zu markieren.

Strokes-Gained-Statistiken sorgen für Aufschwung

Bereits 2020 hatte Arccos die sogenannte Strokes-Gained-Statistiken eingeführt. Jeder Spieler bekommt so einen noch genaueren Einblick, in welchem Bereich es am meisten hapert, um das Ziel-Handicap zu erreichen. Viel professioneller erfolgt die Auswertung auch auf der PGA Tour nicht.

“Wir haben 2020 eine Reihe bemerkenswerter Durchbrüche erzielt, die einen stolzen Anstieg Mitgliederzahlen zur Folge hatten, ” bilanzierte Sal Syed, CEO und Mitbegründer von Arccos.

“Der Input von unserer Mitglieder hat uns geholfen, fokussierter denn je zu werden.”

Man darf gespannt sein, wie sich die Datenlage entwickelt.

Info: www.arccosgolf.com

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