23.04.2020

Mizuno M.Craft Putter im Test

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher
Mizuno M.Craft Putter im Test. Mit den geschmiedeten M.Craft Puttern wagt Mizuno den Schritt zurück in den Putter-Markt. Es könnte ein äußerst erfolgreicher sein.

Mizuno ist bekannt für hervorragende Eisen. Beim Driver und den Fairwayhölzern haben sich die Japaner in den vergangenen Jahren ebenfalls stark entwickelt und können inzwischen mit den Marktführern (teilweise) mithalten. Nun will sich Mizuno auch wieder auf dem Putter-Markt etablieren und stellt mit den Mizuno M.Craft Putter Modellen eine Serie von drei geschmiedeten Puttern vor. Zwei Blade-Putter sowie ein Mid-Mallet-Modell – die sich auf die Grundwerte des japanischen Unternehmens berufen.

Das Wichtigste der Mizuno M.Craft Putter auf einen Blick

  • PREIS: € 299,-
  • nur für Rechtshänder
  • drei Modelle: M.Craft I, M.Craft II, M.Craft III
  • drei Finishs: White Satin, Blue Ion, Black Ion

Was zeichnet die Mizuno M.Craft Putter aus?

Seit 114 Jahren ist Mizuno bestrebt, “die besten Produkte für die Verbraucher zu schaffen”, und die M.Craft Putterlinie will diesem ursprünglichen Gedanken folgen und eine vorzeigbare Performance mit moderner Technologie verbinden.

Die M.Craft Putter werden aus Karbonstahl geschmiedet und anschließend CNC-gefräst, um eine wiederholbare und präzise Form zu erzielen. Eine Schlagfläche mit tief gefrästen Grooves soll zudem ein weiches Gefühl und einheitlicheres Rollverhalten erzeugen.

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Der M.Craft I ist ein klassischer Blade-Putter mit Slant Neck und einem sehr starken Toe-Hang, geeignet für einen ausgeprägten Puttbogen. Der M.Craft II ist ein klassischer Heel-Toe-Putter mit Plumber’s Neck und mittlerem Toe-Hang, passend zu einem moderaten Puttbogen. Der M.Craft III ist schließlich ein Face-Balanced Mid-Mallet, der Stabilität für Golfer mit einer eher geraden Putt-Bewegung bieten soll.

Jeder Kopfstil ist in drei Finishs erhältlich: dem klassischen White Sation, einem kräftigen Blue Ion sowie einem eher dunkelmatten Black Ion.

Für wen sind die M.Craft Putter von Mizuno geeignet?

Beim Putten geht es größtenteils ums Gefühl. Und wenn die Designer von Mizuno bei den M.Craft Puttern nur die Hälfte davon umgesetzt haben, was sie über die letzten Jahrzehnte bei den Eisen an Erfahrung in puncto Gefühl und Klang gesammelt haben, kann es sich nur um hervorragende Putter handeln.

Hand aufs Herz: Der Slogan “Nothing Feels Like A Mizuno” ist kein leeres Versprechen. Die geschmiedeten Eisen aus den Hallen in Hiroshima legen die Messlatte, wie sich Eisen anfühlen sollen jeder Jahr sehr hoch. Hoffentlich können die Putter diesem Ruf ebenfalls gerecht werden.

Aber nicht nur das Gefühl ist ein Argument, das für die M.Craft Putter spricht. Mit einem kostenlosen Gewichts-Kit – bei anderen Herstellern kostet so etwas gerne 25 bis 50 Euro, wenn es überhaupt erhältlich ist – dürften die Putter auch Tüftlern gefallen.

Mit je zwei Gewichten in 3 Gramm, 8 Gramm und 13 Gramm bleibt jede Menge Spielraum, um den Putter nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren. Sei es nun insgesamt leichter, schwerer oder eine favorisierte Balance in Richtung Heel oder Toe.

So schön diese Anpassbarkeit ist, so einen bitteren Beigeschmack hinterlässt die geringe Auswahl an Putterlängen. Die M.Craft Modelle werden durch die Bank nur in 34 Inch Länge angeboten. Wer einen kürzeren oder längeren Putter braucht, muss dies vom Fitter oder Pro des Vertrauens ändern lassen. Was wiederum Auswirkungen auf die Balance und das Schwunggewicht haben.

Aber dafür gibt es ja zum Glück das kostenlose Gewichts-Kit. Dennoch wäre ein bisschen mehr Auswahl wünschenswert. Einmal ganz zu Schweigen von der Ausgrenzung aller linkshändigen Putter.

Info: www.mizunoeurope.com

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