24.05.2016

Eine Million U.S.-Dollar Schulden

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San Diego, Kalifornien – Da ist er noch mal mit einem blauen Auge davongekommen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat Phil Mickelson eine Million U.S.-Dollar, die er durch den Handel mit Dean Foods-Aktien gemacht hat, wieder zurückgezahlt. Mickelson wurde vorgeworfen, er hätte über Dritte Insider-Informationen genutzt. Dabei wollte er wohl nur Spielschulden begleichen…

Mickelson ist nicht nur auf dem Golfplatz ein Mann, der das Risiko liebt. Seine Schläge sind oft atemberaubend und gerne geht der Kalifornier mit einer Alles-oder-Nichts-Einstellung an Herausforderungen heran – auch in seinem Privatleben ist der dreifache Masters-Champion ein Zocker. 

Mickelson ist bekannt dafür, um hohe Beträge zu wetten – gerne auch im Sportbereich. Dabei hat der Kalifornier 2012 allerdings hohe Verluste gemacht. Bei Wetten gegen den in den USA bekannten Zocker William Walters verlor Mickelson über eine Million Dollar. Um diesen Verlust wieder auszugleichen, wurde Mickelson vorgeworfen, dass er von dem ehemaligen CEO und Walters Insider-Informationen zum Aktienkurs von Dean Foods-Wertpapieren erhalten habe – mit denen er dann anschließend fleißig handelte – und einen wundersamen Gewinn von einer Million U.S.-Dollar einstreichen konnte.
Geld zurückgezahlt
William Walters wurde vergangene Woche in Las Vegas, Nevada, verhaftet und vom FBI des Insiderhandels angeklagt. Laut FBI hat Mickelson keine strafrechtliche Verfolgung zu befürchten, er sei nicht direkt involviert gewesen. Vorsichtshalber hat der Ausnahme-Golfer jetzt aber seinen Gewinn aus dem Handel mit Dean Foods-Papieren zurückgezahlt und teilt mit, dass er dadurch zeigen wolle, dass er nichts mit Insider-Handel zu tun habe. 
Einer Umfrage unter U.S.-Sportjournalisten zufolge muss Mickelson übrigens nicht fürchten, dass seine Fans ihm das übel nehmen werden. Alan Shipnuck: „Den Leuten ist es egal, was Mickelson an der Börse treibt. Sie wollen seine verrückten Schläge auf dem Golfplatz sehen – das ist alles.“

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