10.04.2017

„Freue mich auf nächstes Jahr“

golftime
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Augusta, Georgia – Martin Kaymer scheint das Rätsel Augusta langsam zu lösen. Dabei überzeugt sein Spiel vor allem in einem Bereich.
Martin Kaymer und der Augusta National – eine Beziehung, über die in der Vergangenheit viel berichtet wurde. Ausgerechnet mit diesem Platz an der Grenze der US-Bundesstaaten Georgia und South Carolina kam Kaymer nie wirklich zurecht. Die ersten vier Starts endeten vor dem Wochenende. Und in neun Jahren Masters sprangen gerade einmal zwei Runden unter Par heraus. Kaymer wurde mit den 18 Bahnen von Augusta nicht warm. Ausgerechnet dort findet aber jedes Jahr das erste der vier Major-Turniere statt.
Auch 2017 sah es am Anfang nach einem weiteren durchwachsenen Abschneiden Kaymers aus. Bei windigen und kalten Bedingungen hielt er sein Ergebnis über die ersten neun Löcher noch gut zusammen, fiel dann aber mit einer katastrophalen zweiten Halbrunde auseinander. 78 Schläge standen in der Bilanz. Kaymer stolperte in Augusta. Wie so oft in der Vergangenheit. Ein weiterer vorzeitiger Abschied wurde wahrscheinlich.
„Glaube ist größer geworden, …“
Am Ende des Turniers muss man resümieren: Hätte Kaymer die zweite Neun an diesem Auftakttag ähnlich gut absolviert, wie in den anderen Runden, er hätte ganz vorne mitgespielt, vielleicht sogar um das grüne Jackett. Klar, „Hätte, hätte“, aber dennoch überrascht diese Erkenntnis. Vor dem Turnier lag Kaymers Bestwert für den Kurs im Augusta National bei 70 Schlägen. Sowohl am windigen Freitag als auch am Sonntag standen 68 Schläge in der Bilanz. Eine deutliche Steigerung und persönlicher Rekord.
„Der Glaube ist größer geworden, dass ich hier auch einmal gewinnen kann“, erklärte er nach der Finalrunde selbstbewusst. „Ich weiß, dass ich den Platz sehr gut spielen kann und freue mich schon auf das nächste Jahr.“
Überragend auf den Grüns
Kaymer erzielte 2017 in Augusta in den meisten Bereichen des langen Spiels solide Werte. Er traf an allen Tagen 61 Prozent der Grüns. Eine solide, aber nicht überragende Ausbeute. Justin Rose und Sergio Garcia trafen beispielsweise über 75 Prozent der Grünflächen.
Spitzenwerte erzielt Kaymer auf den schwierigen Grüns von Augusta, in den vergangenen Jahren oft der Hauptgrund für die bisweilen hohen Ergebnisse. Insgesamt standen 111 Putts in der Bilanz, ein Schnitt von 1,54 pro Loch. Nur Jimmy Walker und Rickie Fowler benötigten im Feld noch weniger Putts. Ebenfalls eindrucksvoll: Kaymer kassierte während der vier Tage nur zwei Drei-Putts.
Die Beziehung zwischen Martin Kaymer und der Augusta National – sie hat sich definitiv verbessert.
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