06.06.2021 | 12:02

Schock nach Rausch

Thomas Fischbacher
Thomas Fischbacher

Jon Rahm spielt sich beim Memorial in einen Rausch, bekommt dann aber eine bittere Nachricht.


Es sind wohl die bittersten Momente in dieser Saison der PGA Tour. Jon Rahm kommt am Samstag beim Memorial in Dublin, Ohio, nach einer sensationellen Leistung vom Platz, wird von den Offiziellen abgefangen und darüber informiert, dass diese umsonst war.

Der Grund: Ein COVID-19-Test des Spaniers war positiv ausgefallen. Die Folge: Rahm darf in der Finalrunde nicht mehr antreten. Trotz einer 64 am Samstag, die dem Spanier bei seiner Titelverteidigung in Muirfield Village einen Vorsprung von sechs Schlägen beschert hatte.

Die PGA Tour erklärte, dass sich Rahm vor dem Turnier in unmittelbarer Nähe zu einer Person aufgehalten hatte, die sich mit COVID-19 infiziert hatte und deshalb unter besonderer Aufsicht stand. Laut Regularien durfte er unter der Voraussetzung antreten, sich nach jeder Runde testen zu lassen und einige Innenbereiche zu meiden.

Ein Test von Samstagvormittag fiel dann leider positiv aus. Das Resultat blieb auch nach einer erneuten Untersuchung der Probe positiv.

Jon Rahm beim Memorial: “Ich bin sehr enttäuscht…”

“Ich bin sehr enttäuscht, dass ich nicht mehr beim Memorial Tournament weiterspielen darf”, erklärte der Spanier. “Dies ist eines dieser Dinge, die im Leben passieren; einer dieser Momente, in denen die Art und Weise, wie wir auf einen Rückschlag reagieren, uns als Menschen definiert.”

“Ich bin sehr dankbar, dass es meiner Familie und mir gut geht. Ich werde alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und ich freue mich darauf, so schnell wie möglich auf den Golfplatz zurückzukehren.”

Die Siegprämie beim Memorial beträgt 1,674 Millionen U.S. Dollar. Rahm muss sich nun bis zum 15. Juni in Quarantäne begeben. Diese endet gerade rechtzeitig für einen Start bei der U.S. Open in Torrey Pines.

Cantlay holt sich den Sieg

Patrick Cantlay sicherte sich in Rahms Abwesenheit den Sieg. Der Amerikaner bezwang Collin Morikawa auf dem ersten Extraloch. Zuvor hatte das Duo nach 72 Löchern schlaggleich bei 13 unter Par gelegen. Scottie Scheffler belegt den dritten Rang.

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