Spieler vor ungewisser Zukunft
LIV Golf vor dem Ende – zieht sich der PIF bald zurück?
LIV Golf könnte schon ab 2027 der Vergangenheit angehören – zieht sich der saudische Staatsfonds PIF zurück, steht ein Ende bevor …
Der CEO von LIV Golf, Scott O’Neal, trat in den letzten 24 Stunden mehrfach in den Medien auf, nachdem übereinstimmende Medienberichte aufgetaucht waren, wonach LIV Golf vor dem Ende stehe.
Der saudische Staatsfonds PIF soll seine Investitionen in die Golfserie ab dem Jahr 2027 einstellen, hieß es dort. Auch O’Neal ruderte bei einigen früheren Aussagen zur finanziellen Sicherheit der Liga jetzt zurück.
Noch während des Masters habe der CEO laut dem Golf Channel verschiedenen Personen mitgeteilt, dass die Liga bis zum Jahr 2032 vollständig finanziert sei.
+++ Zum Thema: Amundi German Masters: Mädchen erhalten kostenfreie Tickets +++
Seine jetzige Antwort auf die Frage der Finanzierung weicht von dem deutlich ab. „Tatsächlich ist man für die Saison finanziert und arbeitet dann wie ein Besessener daran, für das Unternehmen einen Geschäftsplan aufzubauen, der uns am Laufen hält.“
Aus einem Bericht von Reuters geht hervor, dass eine Finanzierung über das Jahr 2026 hinaus als äußert fraglich gelte. Mehrere Quellen sollen das bestätigt haben. Was mit den Spielern wie Jon Rahm (Foto: picture-alliance) passieren würde, wurde nicht gemeldet.
+++ Auch interessant: Masters 2026: Rory McIlroy gelingt die Titelverteidigung in Augusta +++
LIV-CEO befürchtet externe Finanzierung
Scott O’Neal wollte sich in Interviews nicht ausschließlich negativ zur aktuellen Situation äußern. „Ich bin wirklich gespannt auf unsere zukünftige Entwicklung“, sagte er.
„Ich habe bereits über strukturelle Veränderungen gesprochen, die jetzt umgesetzt werden. Wir haben einen Plan, und er wird einige überraschen. Die Frage, ob man Kapital beschaffen muss, ist berechtigt.
Das ist schließlich ein Geschäft. Aber wenn wir den eingeschlagenen Kurs beibehalten und das Umsatzwachstum anhält, wird dies ein sehr erfolgreiches Unternehmen für eine sehr lange Zeit“, gab er weiter an.
+++ Zum Thema: Masters 2026: Zweiter Titel bringt Rory McIlroy in neue Sphären +++
O’Neal gehe zwar nicht von einem Ende von LIV Golf aus, es werde aber Veränderungen geben. „Ich kann nur so viel sagen: Es wird nicht dasselbe sein wie 2026“, sagte der CEO.
Während der Übertragung des LIV Golf Mexico City äußerten sich auch die Kommentatoren Arlo White und David Faherty zu einem möglichen Ende der Tour. White nannte sie „stark übertrieben.“
+++ Schon gelesen? Scottie Scheffler wird kurz vor dem Masters 2026 zum 2. Mal Vater +++
Feherty zeigte sich verärgert über die Golfmedien, die seiner Meinung nach aus „schnell tippenden Leuten bestehen, die sich für Experten halten.“
Kurz nach diesen Einschätzungen fiel der Stream für mehr als zwei Stunden aus. Auf dem Bildschirm wurde lediglich eine Meldung gezeigt, dass LIV Golf technische Schwierigkeiten habe.


