Fünfter Platz nach Führung
Ludvig Åberg erklärt seinen Einbruch bei der Players 2026
Ludvig Åberg erlebt bei der Players Championship 2026 auf seiner Schlussrunde einen schweren Einbruch. Im Nachhinein erläutert er seine Fehler …
Ludvig Åberg (Foto: picture-alliance) hatte sich bei der Players Championship 2026 eine perfekte Ausgangslage erspielt. Nach drei Runden im TPC Sawgrass hatte er mit drei Schlägen Vorsprung geführt.
Auf seiner Schlussrunde sollte dann allerdings nicht mehr viel zusammenlaufen. Nur ein Birdie auf der zweiten Bahn stand am Ende auf seiner Scorekarte. Demgegenüber musste er drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey eintragen.
Der Einbruch am Sonntag bedeutete für Ludvig Åberg den geteilten fünften Rang bei neun unter Par. Der Sieger Cameron Young hatte sich durch eine 68 ein Gesamtergebnis von 13 unter Par erspielt.
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Während die Zuschauer den Sieg von Young bejubelten, stellte sich Åberg den Reportern. Trotz seiner Niederlage sprach er ruhig und gelassen über das Ergebnis.
„Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Ich wäre sehr gerne an Camerons Stelle gewesen“, sagte er, während auf dem Fernseher die Feierlichkeiten für Young stattfanden.
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Åberg erklärt seinen Absturz auf der Schlussrunde
Sogar auf dem 11. Fairway hatte der Schwede noch mit zwei Schlägen Vorsprung geführt. Zwei Schläge ins Wasser ließen diese Führung allerdings dahinschmelzen.
„Mir ist das schnell entglitten. Es waren einfach schlechte Schläge. Ich hatte das Gefühl, dass ich diese Woche schon ein paar Mal mit dem 7er-Holz rechts danebengeschlagen habe, an Bahn 11 ist es dann wieder passiert“, sagte Åberg.
„Nach dem einen Schlag ins Wasser wollte ich an der 12 etwas mehr Druck machen und habe deshalb den Driver genommen“, teilte er seine Taktik, die ihn erneut ins Wasser befördert hatte.
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Die 76 am Sonntag war seine schlechteste Runde überhaupt im TPC Sawgrass – bislang kann er zehn gespielte Runden aufweisen. Unterkriegen lassen will er sich davon aber nicht.
„Insgesamt bin ich zufrieden mit der Woche. Die zweiten neun Löcher liefen heute natürlich nicht gut, aber so ist das manchmal. Ich hatte das Gefühl, dass ich vor allem Anfang der Woche gut gespielt habe“, sagte er.
Viele Experten lobten erneut das große Talent des Schweden. Trotz des Rückschlages wird Åberg auch zukünftig um große Titel mitspielen. „Hoffentlich läuft es nächstes Mal etwas besser“, sagte er.
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Nicht nur Ludvig Åberg musste auf seiner Schlussrunde einen Einbruch hinnehmen. Auch sein guter Freund und Spielpartner Michael Thorbjornsen verlor am Sonntag viele Plätze.
Nach einem Doppel-Par auf der vierten Bahn konnte sich der Amerikaner nicht mehr fangen. Eine 77 zum Abschluss bedeutete ein Gesamtergebnis von fünf unter Par und damit einen geteilten 22. Rang.


