Bei seiner Mission Titelverteidigung sichert sich Rory McIlroy beim Masters 2026 gemeinsam mit Sam Burns die Führung nach Runde 1. Andere Favoriten straucheln …
Rory McIlroy (Foto: picture-alliance) startete seine Titelverteidigung beim Masters mit einem Abschlag, der neben dem Stuhl eines Zuschauers landete. Ein weiterer Ball landete im Gebüsch, sein Abschlag auf der siebten Bahn flog auf das 17. Fairway.
Doch der Titelverteidiger ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. „Ich habe einfach darauf vertraut, dass ich irgendwann wieder gute Schwünge machen würde. Das war ein bisschen anders als sonst“, sagte er.
Mit seiner besten Auftaktrunde seit 15 Jahren sicherte sich McIlroy bei fünf unter Par die Führung nach der ersten Runde beim Masters 2026.
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Das im letzten Jahr gewonnene Green Jacket schien ihm dabei Ruhe zu bringen. „Es ist für mich leichter, die Schwünge zu machen und mir keine Gedanken darüber zu machen, wohin der Ball geht.
Am Ende des Tages weiß ich, dass ich in den Champions Locker Room gehen und mein Green Jacket anziehen kann“, erklärte er ruhig.
Am Ende zog der Nordire, der die bisherige Woche kaum ohne das grüne Jackett zu sehen war, eine positive Bilanz: „Meine Hoffnung war, einen soliden Start hinzulegen. Ich glaube, ich habe meine Erwartungen sogar übertroffen.“
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Sam Burns beim Masters 2026 gleichauf mit McIlroy in Führung
Als Rory McIlroy seine Glanzrunde spielte, war Sam Burns bereits bei fünf unter Par im Clubhouse. Der Amerikaner gehörte zu den frühen Startern und konnte drei Birdies sowie ein Eagle einfahren.
„Historisch gesehen spielen diejenigen, die hier Erfolg haben, die Par-5-Löcher wirklich gut. Das ist uns heute gelungen. Es ist also ein gutes Konzept für diesen Golfplatz“, freute er sich nach seinem niedrigsten Score beim fünften Masters-Auftritt.
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Zwei Schläge hinter dem Führungs-Duo liegen gleich drei Spieler. Kurt Kitayama, Jason Day sowie Patrick Reed kamen mit einer 69 ins Clubhouse.
Reed, Masters-Champion von 2018, führte das Leaderboard nach zwei Eagles auf den Front Nine lange an. Nach zwei ärgerlichen Bogeys beendete er die Runde bei drei unter Par.
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Scheffler und Schauffele in Lauerstellung
Scottie Scheffler hofft beim Masters 2026 auf sein drittes Green Jacket in nur fünf Jahren. Bei einer schwierigen Nachmittagsrunde lag er nach drei Löchern bereits drei unter Par.
Die leichten Böen und die fester werdenden Grüns machten es dem Weltranglistenersten aber nicht leichter. Auf seinen letzten 15 Bahnen kamen 14 Pars und ein Bogey hinzu – Scheffler ist bei zwei unter Par geteilter Sechster.
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Gleichauf liegt ein anderer Hauptfavorit: Xander Schauffele. Bei den Buchmachern wurden dem Amerikaner vor dem Turnier eine der größten Siegchancen eingeräumt. In der ersten Runde war es ein Auf und Ab mit fünf Birdies sowie drei Bogeys.
In den kommenden Tagen werden die Spieler laut Wetterbericht vor allem mit den Grüns zu schaffen haben. Es könnte sogar das erste Masters seit 25 Jahren ohne Regen werden.
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„Vielleicht bekommt man das Yellow Jacket, wenn man in dieser Woche gewinnt“, scherzte Justin Rose (-2) in Anspielung auf den gelblichen Farbton der ausgetrockneten Grüns, der bei den Spielern die Alarmglocken läuten lässt.
Einige Mitfavoriten strauchelten am Donnerstag und sind bereits viele Schläge zurück. Dazu zählen Robert MacIntyre (+8), Jon Rahm (+6), Patrick Cantlay (+5), Bryson DeChambeau (+4), Viktor Hovland (+3) sowie Ludvig Åberg (+2).
Sepp Straka liegt nach einer gespielten Runde mit einem Schlag über Par auf dem geteilten 33. Rang. Während der Österreicher am Freitag aufholen will, wird McIlroy alles dafür tun, seine Führung beim Masters 2026 zu behaupten.


