26.02.2019

Die 2-in-1-Übung

BelowPar
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Lust auf präzises Putting, aber wenig Zeit zum Üben? Folgende Übung von Below Par kombiniert verschiedene Aspekte des Trainings.


In unserem letzten Artikel, das A und O erfolgreicher Putts, sind wir etwas intensiver auf das Putten und alles, was dazu gehört, eingegangen. Wer das Übungsgrün bislang nur kurz oder zum Aufwärmen genutzt hat, interpretiert unseren Vorschlag, das Putt-Training in drei Kategorien zu unterteilen, vielleicht als zeitaufwendig.

Es stimmt, dass der Aufbau mancher Übungen etwas zeitaufwendiger ist. Doch letztendlich machen Sie diese Zeit durch die neu gewonnene Effektivität wieder wett. Wichtig ist nicht so sehr, wie lange Sie in einer der drei Kategorien verbringen, sondern, dass Sie Zeit in in einer der drei Kategorien verbringen. Die drei Kategorien sind:

  • Techniktraining 
  • Zufallstraining (variables Training) und
  • Spielpraxistraining (Training unter Druck) 

Woran sollte ich arbeiten?

Drückt Ihr Golfschuh bei der Umsetzung oder bei der Anwendung? In anderen Worten: Haben Sie verstanden, worauf es beim Putten aus technischer Sicht ankommt und bewegen Ihren Putter konstant so, dass Ihr Ball in der überwiegenden Mehrheit der Fälle auf Ihrer gewünschten Ziellinie startet? Oder kämpfen Sie noch mit gelegentlichen Ausrutschern?

Uns ist bewusst, dass diese Fragen nicht immer leicht zu beantworten sind. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, einen Mitspieler zu bitten, während Ihrer Bewegung auf die folgenden Punkte zu achten:

  • Bleiben Kopf und Unterkörper während der Bewegung ruhig oder „wackelt“ der Körper etwas?
  • Wird die Bewegung durch die Schultern eingeleitet oder starten Unterarme und Hände die Bewegung? 
  • Ist Ihre Puttbewegung mit einem Pendel vergleichbar oder „schieben“ Sie den Ball zum Loch? 

Alternativ können Sie Ihre Mitspieler darum bitten, ein Video zu machen oder direkt mit einem Trainer zusammen arbeiten. Sie erinnern sich: Ein Putt ist dann erfolgreich, wenn wir ihn mit der richtigen Geschwindigkeit auf der richtigen Linie spielen.

Sitzen alle technischen Grundlagen, startet unser Ball auf unserer gewünschten Linie. Konstanz, Vorhersehbarkeit und Sicherheit sind die Folge, was uns den Freiraum gibt, Geschwindigkeit und Break ausreichend Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Die „richtige Linie“ zu finden, erfordert etwas Übung

Den Ball auf der „richtigen“ Linie starten zu lassen, ist eine der ersten Voraussetzungen für konstant erfolgreiche Putts und zieht enorm viel Vertrauen und Sicherheit nach sich. Diese Fähigkeit auch aus verschiedenen Distanzen und unter dem Einfluss verschiedener Breaks einsetzen zu können, ist Voraussetzung Nummer zwei.

Hier kommt Zufalls- und Spielpraxistraining ins Spiel. Das Schöne dabei: Wer knapp bei Zeit ist, kann verschiedene Übungen kombinieren und dabei an zwei Aspekten gleichzeitig arbeiten. Eine solche Kombinations-Übung zeigt Ihnen Freddy im folgenden Video.

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Das ist wichtig:

  • Verbringen Sie so viel Zeit als möglich innerhalb einer der drei Kategorien: Techniktraining, Zufallstraining (variables Training) und Spielpraxistraining (Training unter Druck)
  • Sitzen technische Grundlagen (Schultern führen die Pendelbewegung aus, Kopf und Unterkörper bleiben stabil, Ball startet auf der gewünschten Linie), macht es Sinn, mehr Zeit mit dem Zufallstraining zu verbringen
  • Bauen Sie „Hindernisse“ oder „Aufgaben“ in Ihr Training ein und kombinieren Sie Übungen, um Zeit zu sparen 

Freddy und Patrick Braun sind Brüder, Plus- und Singlehandicapper (+1,4 & 3,6), Bundesliga-Spieler und die Köpfe hinter der Golftrainings-Website BelowPar.de. Freddy spielte vier Jahre lang College Golf in den USA, wo er mit der Wilmington University bei den nationalen Meisterschaften 2016 unter die Top 8 Teams des Landes kam. Während seiner Zeit in den USA lernte er unter anderem von PGA-Tour-Trainern und gewann mehrere Turniere mit dem Team.

Info: www.belowpar.de

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